Großbritannien hat nach Angaben von Verteidigungsminister Healey in den vergangenen Wochen "verstärkte russische Aktivitäten" im Nordatlantik beobachtet.
Gemeinsam mit Verbündeten, darunter Norwegen, habe man ein russisches Angriffs-U-Boot und zwei Spionage-U-Boote einen Monat lang rund um die Uhr verfolgt, sagte Healey bei einer Pressekonferenz in Westminster. Die U-Boote, die in der Nähe von Unterseekabeln kreisten, hätten sich inzwischen wieder zurückgezogen.
Immer wieder kommt es zu Zwischenfällen mit russischen U-Booten. Mit Schiffen der sogenannten Schattenflotte versucht Russland außerdem, die von den westlichen Alliierten im Verlauf des Ukraine-Krieges verhängten Sanktionen zu umgehen.
dpa/mj