Die Europäische Union und die Schweiz haben sich auf ein Abkommen geeinigt, um ihre Zusammenarbeit auszubauen. Das soll insbesondere die Bereiche Energie, Lebensmittel und Gesundheit betreffen. Zudem soll das Abkommen Schweizer Unternehmen in gewissen Bereichen eine ungehinderte Beteiligung am EU-Binnenmarkt gewähren.
Die Schweiz hat im Gegenzug unter anderem zugesagt, strukturschwache Gebiete in der Europäischen Union stärker finanziell zu unterstützen. Möglich ist, dass das neue Abkommen in der Schweiz noch Gegenstand einer Volksabstimmung wird.
Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin sagte, das Abkommen sei ausgewogen und für beide Seiten von Vorteil. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach von einem wichtigen Tag für die Europäische Union und die Schweiz.
Die Schweiz ist nach den USA, China und Großbritannien der viertwichtigste Handelspartner der Europäischen Union. Umgekehrt ist die EU der wichtigste Handelspartner der Schweiz.
dpa/moko