Laut der EU-Kommissarin Hadja Lahbib haben die Konfliktparteien im Osten der Demokratischen Republik Kongo Zusagen gemacht, um die Einrichtung eines humanitären Korridors zu ermöglichen. Alle seien sich für die Grundsätze einig, jetzt müsse die Umsetzung überwacht werden, sagte Lahbib.
Die ehemalige belgische Außenministerin war nach Goma gereist. Dort sprach sie auch mit Vertretern der Rebellengruppierung M23. Das Gespräch sei offen und konstruktiv verlaufen, so Lahbib. Sie hatte sich ebenfalls mit den Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo, Burundis und Ruandas ausgetauscht.
Im Osten des Kongo kämpfen die M23-Rebellen seit mehr als vier Jahren gegen die Armee. Unterstützung erhalten die Rebellen durch Ruanda.
belga/moko