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Olympia-Effekt in Südtirol: Rückenwind für den Tourismus

13.02.202610:33
  • Italien
  • Olympia
Luftaufnahme der Stadt Brixen
Bild: Brixen Tourismus/Airpicture

Auch rund 60 Kilometer vom Olympia-Standort Antholz entfernt, in der Stadt Brixen, macht sich die Nähe zu den Olympischen Winterspielen bemerkbar. Vor allem Hotels profitieren. 

Ursprünglich habe man in der Stadt kaum mit direkten Effekten gerechnet, sagt Werner Zanotti, Geschäftsführer von Tourismus Brixen. "Wir hatten keine großen Erwartungen an Olympia, weil wir doch relativ weit entfernt sind", erklärt Zanotti. Umso überraschender sei es gewesen, in den vergangenen Tagen einen spürbaren Anstieg der Buchungen festzustellen.

Vor allem Hotels, die Mitarbeitende rund um die Olympischen Spiele beherbergen - etwa aus dem Sicherheitsbereich -, profitieren bereits jetzt. Darüber hinaus hätten sich auch Gäste gezielt für Brixen entschieden, weil die Stadt logistisch günstig liege. "Brixen ist sehr gut erreichbar, liegt zwischen Antholz und dem Fassatal. In einer Stunde ist man in Antholz, in eineinhalb Stunden in den Olympia-Städten im Fassatal und in etwa zwei Stunden in Cortina." Diese zentrale Lage habe dazu geführt, dass Brixen als Ausgangspunkt für Olympia-Besuche zunehmend gebucht werde.

Werner Zanotti
Werner Zanotti, Geschäftsführer von Tourismus Brixen (Bild: © Brixen Tourismus/Philipp Seyr)

Für Zanotti ist klar: Die Olympischen Spiele wirken sich positiver aus als zunächst angenommen. Kurzfristig bringe das konkrete Nächtigungen, mittel- und langfristig erhofft er sich jedoch einen noch größeren Effekt. "Überall dort, wo Olympische Spiele stattgefunden haben, hat sich das positiv auf den Tourismus ausgewirkt." Auch Südtirol insgesamt könne davon profitieren, vor allem als Wintersportdestination mit internationaler Strahlkraft.

Langfristig setze man darauf, dass Südtirol durch Olympia weltweit noch stärker wahrgenommen werde. "Die Olympischen Spiele werden in die ganze Welt hinausgetragen. Davon erhoffen wir uns mehr Bekanntheit, mehr Begehrlichkeit und mehr Interesse." Auch Brixen könne als Teil dieses Wintersportangebotes davon profitieren, selbst wenn die Stadt nicht direkt Austragungsort ist.

Trotz der bereits starken Position Südtirols als eine der führenden Tourismusregionen Europas sieht Zanotti weiteres Entwicklungspotenzial – allerdings nur in einem ausgewogenen Rahmen. "Wir müssen diversifiziert arbeiten." Derzeit sei man stark von den deutschsprachigen Märkten und Italien abhängig. Künftig wolle man gezielter internationale Märkte ansprechen, um breiter aufgestellt zu sein und Abhängigkeiten zu reduzieren.

Ein zentraler Pfeiler des Südtiroler Tourismusmodells soll dabei erhalten bleiben: die familiengeführten Betriebe. Rund 97 Prozent der touristischen Betriebe in Südtirol befinden sich in Familienhand. Zanotti sieht dafür klare strukturelle Gründe. "Die Gesetzgebung ist eindeutig. Große Hotelkomplexe mit mehreren hundert Zimmern sind hier nicht vorgesehen. Mit 60 bis 70 Zimmern sind Betriebe für internationale Kapitalgruppen kaum interessant." Dieses Modell gelte es zu schützen. "Wir müssen die Familien dabei unterstützen, weiterhin Unternehmerinnen und Unternehmer zu bleiben." Nur so bleibe der Tourismus langfristig in Südtiroler Hand.

Radio-Interview mit Werner Zanotti im Player:

Christophe Ramjoie

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