Nach über 25 Jahren Verhandlungen haben Vertreter der Europäischen Union und von vier südamerikanischen Ländern des Staatenbunds Mercosur im paraguayischen Asunción das Freihandelsabkommen zwischen den beiden Wirtschaftsblöcken unterzeichnet.
Durch den Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen soll der Austausch von Waren und Dienstleistungen zwischen der EU und dem Mercosur-Raum angekurbelt werden. Die EU rechnet durch das Abkommen mit einer Steigerung der jährlichen Exporte um 39 Prozent.
Damit ist die neue Freihandelszone auch ein Zeichen gegen die protektionistische Zollpolitik von US-Präsident Trump.
dpa/sh