Der britische Premierminister Keir Starmer hat sich für eine verstärkte Präsenz des Militärbündnisses Nato im hohen Norden ausgesprochen. Das Bündnis müsse in der Region stärker auftreten, um Gegner wie Russland abzuschrecken, sagte Starmer in einem Telefongespräch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron sowie dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz.
US-Präsident Donald Trump hatte sein Bestreben, Grönland zu übernehmen, unter anderem mit der nationalen Sicherheit seines Landes und einer mutmaßlichen Bedrohung durch Russland und China begründet. Durch die Anbindung an das Königreich Dänemark ist Grönland Teil des Nato-Gebietes.
Die arktische Insel, auf der nur knapp 60.000 Menschen leben, ist reich an seltenen Bodenschätzen. Dänemark und die Führung mehrerer Nato-Staaten hatte zuletzt ihre Haltung verdeutlicht, dass Grönland nicht zum Verkauf stehe und den Grönländern und Dänen gehöre.
dpa/moko