China und Indien wollen nach jahrelangen Spannungen in Zukunft wieder enger kooperieren. Das haben Chinas Präsident Xi Jinping und Indiens Ministerpräsident Modi angekündigt.
Anlass war der Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit. Besonders der Grenzkonflikt im Himalaya hatte das Verhältnis zwischen beiden Ländern in den vergangenen Jahren belastet.
Befreundet zu sein und gute nachbarschaftliche Beziehungen zu haben, sei die richtige Entscheidung für beide Seiten, so Xi. Modi kündigte die Wiederaufnahme direkter Flugverbindungen zwischen beiden Ländern an.
Auch Russlands Präsident Putin ist zu dem zweitägigen Gipfeltreffen in Tianjin angereist. Er erhofft sich engere Beziehungen zu asiatischen Ländern. China und Indien gelten als Verbündete Russlands - trotz des russischen Angriffskrieges in der Ukraine.
Der ukrainische Präsident Selenskyj wiederum hat die Gipfelteilnehmer dazu aufgerufen, ihren Einfluss auf Russland zu nutzen und sich für einen Waffenstillstand in der Ukraine einzusetzen.
dlf/fk