Putin setzt Gesetz über härtere Strafen für Deserteure in Kraft

Kremlchef Putin hat das Gesetz über härtere Strafen für Deserteure in Kraft gesetzt.

Gefängnis (Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / lufimorgan)

Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / lufimorgan

Wer Fahnenflucht begeht, kann demnach mit bis zu 15 Jahren Haft bestraft werden. Wer sich freiwillig in Kriegsgefangenschaft begibt, muss mit bis zu zehn Jahren Haft rechnen.

Wehrpflichtige Russen oder Reservisten müssen künftig mit bis zu zehn Jahren Haft rechnen, wenn sie die Teilnahme an Kampfhandlungen verweigern. Befehlsverweigerung kann künftig ebenfalls mit bis zu zehn Jahren Haft geahndet werden.

Putin hatte diese Woche die Teilmobilmachung angeordnet. 300.000 Reservisten sollen nun in die russische Armee eingezogen werden.

dpa/vk

Ein Kommentar
  1. barbara leclercq

    Das Paradox russischer „Wahlergebnisse“ ( 71% sollen anscheinend für Putin gestimmt haben)
    Wieso muss er jetzt seinem Volk mit solchen drakonischen Strafen drohen, wenn er doch soooo beliebt ist. Das russische Volk rennt vor diesem Despoten weg. – Rette sich wer kann. Bald besteht Russland nur noch aus Straflagern und Kriminellen, die wie eh und je, die Helfer und Unterstützer der kleinen politischen Elite bleiben.
    Es hat sich nicht viel geändert seit Stalins Tod.