Medien: Satellitenaufnahmen zeigen zerstörte russische Jets auf Krim

Auf einem russischen Militärstützpunkt auf der ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim sollen auch Kampfjets zerstört worden sein. Das berichten mehrere US-Medien.

Sie berufen sich auf Satellitenaufnahmen, die ein US-Unternehmen veröffentlicht hat. Russland hat bislang bestritten, dass bei den Explosionen Militärtechnik zerstört wurde und behauptet, auf dem Stützpunkt sei Munition nach fahrlässigem Handeln explodiert.

Die Satellitenaufnahme sollen aber zeigen, dass mindestens acht Flugzeuge ausgebrannt seien.

Die Führung in Kiew hat offiziell nicht die Verantwortung für die Explosionen übernommen. Trotzdem gehen viele Beobachter von einem gezielten ukrainischen Angriff aus.

dpa/okr

4 Kommentare
  1. Jürgen Margraff

    Also mir wäre ein zerstörtes Tanklager lieber, um das zu ersetzen braucht es Millionen an Litern Kerosin, und ohne fliegen geht (eh, fliegt) es sich nicht. Die müssen erst hingeschafft werden und gleichzeitig die Reparatur am kaputten Tanklager erfolgen (man kann das Kerosin zeitweilig in riesige Gummibehälter eingeben, aber es daraus in die Flugzeuge zu schaffen dazu benötigt es mobiler Pumpen, die Russen stünden vor einem logistischen Alptraum) – die vernichteten Flugzeuge sind schnell ersetzt, um die zu bewaffnen wird einfach ein anderer Flughafen mit intakter Infrastruktur angeflogen & da aufmunitioniert…

  2. Marcel Scholzen eimerscheid

    Ein kleiner Achtungserfolg der Ukraine. Nicht mehr. Gut fürs Image.

    Russland kann sich sogar eine totale Niederlage leisten. Von außen kann man Russland nichts aufzwingen. Höchstens innerer Druck kann etwas bewegen.

  3. Dieter Leonard

    „Gut fürs Image“ also!
    Stimmt, die Ukraine wehrt sich gegen den militärischen russischen Überfall nur des Images wegen. Wozu auch sonst?

    Die Russen können sich also auch eine „totale Niederlage“ leisten, aber aufzwingen kann man ihnen nichts. Hm… erscheint logisch.

    Die Sanktion bringen laut MSE nichts, aber nur innerer Druck kann etwas bewegen. Von Sanktionen kann dieser Druck dann offensichtlich genauso wenig befördert werden, wie durch eine totale Niederlage…

    Stringenz in der Argumentation ist halt nicht jedermanns Sache.

  4. Marcel Scholzen eimerscheid

    Guten Morgen Herr Leonard.

    Mal wieder auf der Suche nach politisch nicht korrekten Äußerungen.

    Die Ukraine muss ihr Image aufpolieren nach dem äußerst diskriminierenden Vorschlag, ausnahmslos alle Russen mit einem Reise-Bann zu belegen.

    Versuchen Sie doch ihre Denkweise mehr praktisch zu gestalten, weniger durch Wunschdenken zu argumentieren.

    Die Beispiele Hitler und Napoleon zeigen, dass Russland nicht zu besiegen ist. Nur eine Revolution wie die Oktoberrevolution, die von Russen organisiert wurde, kann die russische Regierung stürzen.

    Und das Beispiel Nordkorea zeigt, dass selbst die härtesten Sanktionen keinen Regimewechsel bewirken. Die Bevölkerung leidet, das ist alles.

    Und jetzt lassen Sie sich ihr Frühstück schmecken.