Selenskyj: Ukraine kämpft um gesamtes Territorium

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bleibt bei seiner Haltung, dass er kein ukrainisches Territorium aufgeben will - auch nicht als Gegenleistung für einen Frieden.

Der ukrainische Präsident Selenskyj bei seiner Videoansprache während des Weltwirtschaftsforums in Davos (Bild: Fabrice Coffrini/AFP)

Der ukrainische Präsident Selenskyj bei seiner Videoansprache während des Weltwirtschaftsforums in Davos (Bild: Fabrice Coffrini/AFP)

Bei einer Veranstaltung des Weltwirtschaftsforums in Davos sagte Selenskyj, die Ukraine werde kämpfen, bis sie ihr gesamtes Territorium zurück habe. Er war digital zu der Diskussion am Rande der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums zugeschaltet.

Selenskyj sagte auch, er sei bereit zu Gesprächen, wenn sich Russland in die Gebiete zurückziehe, in denen es vor Kriegsbeginn im Februar war. Er werde aber nur mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin selbst sprechen.

dpa/est

3 Kommentare
  1. Lutz-René Jusczyk

    Die Ukraine kämpft um ihr gesamtes Territorium und die NATO weigert sich, Kampfpanzer und Kampfflugzeuge liefern, um einen direkten Krieg mit Russland zu verhindern.
    Was Siemtje Möller von der SPD vergangene Woche beiläufig erwähnte und insbesondere in Deutschland Irritationen ausgelöst hatte, ist nun laut dpa-Angaben seitens der NATO bestätigt worden.
    Das erklärt den vermeintlichen Eiertanz eines Olaf Scholz, wenn es bspw. um die Lieferung von Schützenpanzern von Typ „Mader“ geht, die die Ukraine dringend benötigt.
    Warum sagt man der Ukraine und auch den Bürgern hierzulande nicht gleich, dass man eher bereit ist, die Ukraine aufzugeben, als eine mögliche militärische Konfrontation mit Russland zu riskieren?
    Das Schicksal der Ukraine scheint damit besiegelt zu sein, denn ohne Panzer und Artillerie wird die ukrainische Armee nichts gegen die russische Übermacht ausrichten können.

  2. MARCEL SCHOLZEN eimerscheid

    Werter Herr Jusczyk.

    Panzer und Kampfflugzeuge sind nicht unbedingt notwendig.

    Der massive Einsatz von Drohnen im Jahr 2020 durch die Aserbaidschaner gegen die Armenier war kriegsentscheisend. Dieser Krieg wird auch als erster Drohnenkrieg bezeichnet. Die Aserbaidschaner hatten türkische Drohnen mit viel Erfolg gegen armenische Ziele eingesetzt.Diese Art der Kriegsführung kostet weniger als die konventionelle. So eine türkische Drohne von Typ bayraktar kostet 5 Millionen Euro pro Stück und ist echte Hochtechnologie.

    Die westliche Strategie ist es, Russland zu ermüden in einem langdauernsen Abnutzungskrieg.So will man Russland an den Verhandlungstisch zwingen.Eine mit Flugzeugen und Panzern hochgerüstete Ukraine könnte zur Gefahr werden für die gesamten Region.Denn es ist immer wieder passiert, dass nach Kriegsende Verbündete zu Feinden wurden.Die Ukraine ist noch keine richtige Demokratie und Rechtsstaat.Deshalb sollte man vorsichtig sein.

  3. Jürgen Margraff

    Hmm, es ist also offiziel die NATO will keine schweren Waffensysteme ausser der Artillerie (wohlgemerkt OHNE die dazugehörige Software – d.h. Schiess- oder Zielcomputer) liefern, nix LEO II, nix Abrahams, nix Leclerc – dafür Gepard mit einer veralteten Software (ist seit mehr als 10 Jahren ausser Gebrauch, also braucht man nicht zu befürchten das den Russen etwas Modernes in die Hände fällt) – dabei müsste man einfach existierende Flugzeuge der Ukraine mit westlichen Waffenpylonen versehen, deren Software so umschreiben das die Waffen auch eingesetzt werden können, und dann CBU105 Bomben drunter hängen, nach einer Passage von einem 4er Schwarm SU25 (die kann 8 CBU105/108 mitschleppen) ist eine komplette russische Brigade für Putin abzuschreiben, da zu mindestens 85% zerstört