Staatsanwaltschaft fordert lebenslang gegen russischen Soldaten

Die ukrainische Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslange Haftstrafe für einen russischen Soldaten. Er ist der erste Russe, der seit der russischen Invasion in der Ukraine wegen Kriegsverbrechen vor Gericht steht.

Der 21-jährige hatte sich am Mittwoch schuldig bekannt, einen 62-jährigen Ukrainer erschossen zu haben. Ein anderer Soldat habe ihm befohlen, den Mann zu erschießen, damit er ihre Anwesenheit nicht verraten würde.

Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hätte der Angeklagte den Befehl nicht befolgen müssen, weil der andere Soldat keinen höheren Dienstgrad hatte.

Da es in der Ukraine keine Todesstrafe gibt, ist eine lebenslange Haftstrafe die Höchststrafe, die die Staatsanwaltschaft fordern kann. Zu Beginn des Prozesses hatte der Soldat die Witwe des getöteten Mannes um Vergebung gebeten.

belga/vk

9 Kommentare
  1. Marcel Scholzen eimerscheid

    Ich bezweifle, dass dieser russische Soldat einen fairen Prozess bekommt. Sind die Richter ohne Vorurteile und nicht voreingenommen in die Verhandlung gegangen ? Höchst unwahrscheinlich in der aktuellen Situation. Ein internationaler Gerichtshof mit Richtern aus nichteuropäischen Staaten wäre glaubwürdiger. Mich erinnert diese Gerichtsverfahren an Schauprozesse aus der Stalin-Zeit. Da ging es nicht um Rechtsstaatlichkeit sondern um Rache. Hier wahrscheinlich auch.

  2. Dieter Leonard

    Klar Herr Besser- und Alleswisser Scholzen.
    Mann sollte ein Tribunal aus Handwerkern oder einen Volksentscheid nach Schweizer Modell an Stelle eines verfassungsmäßig legitimierten Gerichtes einsetzen. Wer hat Ihnen das Klugschwätzen eigentlich eingetrichtert?

  3. Marcel Scholzen eimerscheid

    Herr Leonard.

    Bitte Argumente und kein sinnloses Aneinanderreihen von Buchstaben und Leerzeichen.

    Ich befürchte man verfährt nach dem Motto : „Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen.‘. Und außerdem könnte Russland es genauso machen mit dem Ukrainern, die sich ergeben haben.

  4. Manz Hannelore

    Was bitte macht ein junger Soldat der von einem verrückten Präsidenten unter falschen Vorgaben in einen Krieg geschickt wird?mit einem weißen Fähnchen winken?es tut mir leid für alle die Menschen die dort sterben müssen, auch die Soldaten der Russen.Ich befürchte dass dieser kranke Spinner mit den Gefangenen aus der Ukraine kurzen Prozess macht.Es wird Zeit dass der gestoppt wird.

  5. Manz Hannelore

    An dessen Stelle gehört ein gewisser Präsident vors Gericht, Ich hoffe dass es eines Tages soweit sein wird..es wäre endlich Gerechtigkeit .

  6. Alexander Hezel

    Eigentlich sind die Binsenweisheiten, mit denen Schultze & Schulze täglich die Kommentarspalten des BRF tapezieren nicht die Bits wert, in denen sie gespeichert sind, aber Manches kann einfach nicht unkommentiert bleiben, wenn mal wieder Opferumkehr betrieben wird:

    “ Und außerdem könnte Russland es genauso machen mit dem Ukrainern, die sich ergeben haben.“

    Wofür sollen die Russen denn ukrainische Soldaten vor Gericht stellen? Etwa dafür, dass Sie ihr Land und Leben verteidigen, weil sie angegriffen werden? Dafür, dass ihre Städte in Schutt und Asche gebombt werden, ihre Kinder getötet und Frauen vergewaltigt werden?

    Es war nicht ein urkainischer Soldat, der einen wehrlosen und unschuldigen Zivilisten kaltblütig vom Fahrrad abgeschossen hat, sondern ein russischer! Aber vielleicht sieht man das in Eimerscheid anders und ich bin einfach nur zu dumm, es zu verstehen und reihe lieber Buchstaben aneinander…

  7. Manz Hannelore

    Herr Hertel,an das Gute im Menschen glaube ich schon lange nicht mehr und fahre sehr gut damit.Wenn denn Mal etwas Gutes mir wiederfährt bin ich freudig überrascht.Das Gute in Putin werden sie lange suchen aber niemals finden.Er hat gesagt dass die Gefangenen aus Asofstahl als Terroristen eingestuft werden,das heißt in Russland „Todesstrafe“.Wir Europäer haben immer noch den Hang ,leit, immer an das Gute zu glauben.Das wird diesem kranken Hirn aus Russland aber nicht daran hindern das zu tun was er für richtig hält, oder es müsste sich endlich einer finden der dem Einhalt gebietet.

  8. alex timmermann

    und , warum bergen russen , nicht Ihre toten Soldaten ? auch doppelte Umkehr ?

  9. Marcel Scholzen eimerscheid

    Herr Hezel.

    Sie können mich gerne Schulze oder Schultze nennen.Das ändern nichts an ihrer Unterwürfigkeit.So mancher Russe könnte diesbezüglich viel von Ihnen lernen.

    Ich helfe Ihnen gerne, etwas über den Tellerrand zu schauen.Sie haben ja große Probleme damit.Aus seiner Sicht führt Russland keinen Krieg sondern eine „militärische Spezialmission“, um die Ukraine zu entnazifizieren. Deswegen sind die gefangen genommen Ukrainer keine Kriegsgefangenen sondern Kriminelle, die vor Gericht gehören.Wird meiner Meinung nach auch passieren.Als Rechtfertigung gegenüber der eigenen Bevölkerung.Beschäftigten Sie sich doch bitte etwas mit der russischen Sichtweise.

    Ein internationaler Gerichtshof ist glaubwürdiger als ein ukrainischer.Ich bezweifle, dass die ukrainischen Gerichte in der Lage sind, ein angemessenes Urteil zu sprechen.Sind befangen und voreingenommen. Lassen die mildernde Umstände gelten ? Geschah die Tat aufgrund von psychischem Druck von Vorgesetzten ? Hatte der junge Mann überhaupt die Möglichkeit den Befehl zu verweigern ?