5 Kommentare

Kommentar hinterlassen
  1. Das liegt wahrscheinlich daran, dass wir zu verstehen bekommen haben, dass der Krieg noch lange dauernd wird.
    Die Menschen die in der Ukraine dann noch wohnen werden und die Zutrittsbereitschaft wird dann halbiert sein.
    Kein Gas mehr von Russland.

  2. Herr Mandel, auch diese Menschen werden gar nicht erst gefragt, ob sie der so genannten "EU" beitreten wollen. Man wird Ihnen und uns das Blaue vom Himmel erzählen und in Wahrheit nur auf billige Arbeitskräfte sowie lohnende Absatzmärkte (Wiederaufbau!) schielen und sich kindlich freuen, dem "Russen" eins ausgewischt zu haben. Weiter reicht der Horizont nicht.
    Kapitalistischer Imperialismus im 21. Jahrhundert.

  3. Ukraine in die EU?
    und wovon träumen die nachts?
    Die EU hat sich schon vor Jahren mit Rumänien und Bulgarien übernommen, und was sollen wir dann mit einem kaputten Entwicklungsland wie der Ukraine?
    Ca. 1/3 der Exporte der Ukraine waren landwirtschaftliche Produkte OHNE Subventionen. Soll dann nach einem EU-Beitritt alles subventioniert werden, was vorher ohne ging?
    Von der Leyen erklärte gestern noch zusätzlich "Wenn dieser Krieg gewonnen ist, dann werden wir die Ukraine wieder gemeinsam aufbauen müssen."
    In einem seit Jahrzehnten sich gegenseitig steigernden Nationalismus schiessen sich die Ostslawen gegenseitig kaputt, und "wir" sollen dann mitbezahlen, wenn's vorbei ist??? Wie wäre es mit einem Marshall-Plan ,also ein Kredit, und die zahlen den langfristig zurück.
    Haben "wir" etwa auch den Aufbau des Balkans nach dem jugoslawischen Bürgerkrieg massiv mitbezahlt?
    Die Unterstützung für die Flüchtlinge und kommende Waffenlieferungen sind genug.
    Oder will die Politik uns unbedingt noch mehr dahin hineinziehen?

  4. Was ist mit der Krim und den Oblasten Donezk und Luhansk?
    Werden diese auch in einem Zustand der Annexion durch Russland Teil der EU?
    - „Wohl kaum“, würde ich annehmen.
    Hieße das, die EU erkenne die Annexion an? – „Wohl kaum“, müsste man auch hier annehmen.
    Welchen Sinn hat es also, der Ukraine irgendwelche unerfüllbaren Hoffnungen zu machen?
    So etwas gab es doch schon einmal, als es um einen NATO-Beitritt des Landes ging. Als es ernst wurde, gab es ein Veto von Deutschland und Frankreich, weil jene Länder (nicht ganz zu Unrecht) im Fall einer Aufnahme einen sofortigen Krieg mit Russland befürchteten.
    In der Republik Moldau ist die Situation mit Transnistrien übrigens ganz ähnlich.