Nach seinen umstrittenen Äußerungen: Deutscher Marine-Chef tritt zurück

Nach seinen umstrittenen Äußerungen zum Ukraine-Konflikt räumt Deutschlands Marine-Chef Kay-Achim Schönbach seinen Posten. Das teilte das Verteidigungsministerium in Berlin am Samstagabend mit.

Schönbach hatte bei einem Auftritt in Indien Verständnis für den russischen Präsidenten Wladimir Putin geäußert. Putin wolle lediglich, dass man ihm mit Respekt begegne.

Dass sich Russland ukrainisches Territorium aneignen wolle, sei Nonsens, hatte Schönbach gesagt. Gleichzeitig hielt er fest, die Halbinsel Krim sei weg und werde nicht an die Ukraine zurückkommen.

Nach dem Vorfall hatte das ukrainische Außenministerium die deutsche Botschafterin einbestellt. Das Verteidigungsministerium in Berlin distanzierte sich von Schönbachs Äußerungen.

dpa/sh

2 Kommentare
  1. Yves Tychon

    Da wollte wohl jemand ganz schnell die Frührente antreten…

  2. Marcel scholzen eimerscheid

    Herr Tychon.

    Gut möglich. Dann einen gut dotierten Beratervertrag bei einem Rüstungsunternehmen oder einer Söldnerfirma.