WHO fordert mehr Gerechtigkeit bei Impfstoff-Verteilung

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat mehr Gerechtigkeit bei der Verteilung der Impfstoffe im Kampf gegen die Corona-Pandemie angemahnt und dabei vor allem auf Versorgungslücken in Afrika hingewiesen.

Impfstoff von Pfizer-Biontech (Archivbild: Luis Ecosta/AFP)

Archivbild: Luis Ecosta/AFP

Weltweit wurden mehr als 5,7 Milliarden Dosen verabreicht, aber nur zwei Prozent davon in Afrika, sagte WHO-Chef Ghebreyesus am Dienstag in Genf.

Je länger die Ungleichheit bei den Impfstoffen anhalte, desto mehr werde das Virus weiter zirkulieren und sich verändern und desto länger werden die sozialen und wirtschaftlichen Verwerfungen andauern.

Impfziel der WHO bleibt es, dass bis Mitte 2022 70 Prozent der Bevölkerung aller Länder geimpft sein sollen.

dpa/sh