Deutschland will in einen kurzen einheitlichen Lockdown

In Deutschland ist die Bundesregierung für ein erneutes deutliches Herunterfahren des öffentlichen Lebens.

Café in Saarbrücken, 6. April (Bild: Jean-Christophe Verhaegen/AFP)

Café in Saarbrücken, 6. April (Bild: Jean-Christophe Verhaegen/AFP)

Sie unterstützt damit indirekt die Idee eines „Brücken-Lockdowns“ von CDU-Chef Armin Laschet. Eine Regierungssprecherin sagte am Mittwoch in Berlin, die Zahl der belegten Intensivbetten spreche eine sehr deutliche Sprache. Deswegen sei auch jede Forderung nach einem kurzen einheitlichen Lockdown richtig.

Auch Markus Söder, Bayerns Ministerpräsident und Chef der bayrischen CSU, ist für einen harten Lockdown, aber nur, wenn alle Bundesländer mitmachen.

Ein Vorziehen der für Montag geplanten nächsten Ministerpräsidentenkonferenz wird jedoch immer unwahrscheinlicher. Dazu gibt es keine Mehrheit. Auch Söder ging nach einer Sitzung seines Kabinetts davon aus, dass die Bund-Länder-Runde nicht vorgezogen wird.

dpa/vk/sh

Ein Kommentar
  1. Jean-Pierre Wetzels

    Warten wir mal ab, was da noch passiert.