Sorge in einigen Regionen Frankreichs über steigende Corona-Zahlen

In einigen Regionen Frankreichs herrscht große Beunruhigung wegen der alarmierenden Corona-Situation.

Corona-Testzentrum in Antwerpen (Bild: Dirk Waem/Belga)

Illustrationsbild: Dirk Waem/Belga

In der nordfranzösischen Küstenstadt Dunkerque (Dünkirchen) ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zuletzt auf mehr als 900 angestiegen. Regionalpolitiker fordern nun eine schnelle Reaktion.

Für Teile des Départements Alpes-Maritimes mit der Stadt Nizza war wegen der starken Ausbreitung des Coronavirus ein Teil-Lockdown verhängt worden. An den kommenden beiden Wochenenden dürfen die Menschen nur noch mit gutem Grund auf die Straße, Sport im Freien oder Spazierengehen ist nur eine Stunde lang erlaubt. In dem Département liegt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bei mehr als 580. Ähnliche Maßnahmen fordern einige Politiker nun auch für Dunkerque.

Der landesweite Inzidenzwert in Frankreich lag zuletzt bei etwas mehr als 200. Im gesamten Land gilt seit mehreren Wochen eine strenge Ausgangssperre ab 18 Uhr. Schulen und Einzelhandel sind weitgehend geöffnet.

dpa/km

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Ein Kommentar
  1. wolf ruediger bengs

    Die Lage ist ernst, wenn nicht bedrohlich.Die Zeit drängt. Die Politik muss handeln und eine koordinierte Aktion zur Verstärkung der Impfstoffproduktion starten. In Belgien gibt es sicherlich Unternehmen, die mit ihren Kapazitäten und Know How in diesen Prozess eingebunden werden können, wenn sie die erforderlichen Lizenzen erhalten.

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