Strafzölle auf EU-Importe: USA passen Liste betroffener Produkte an

Die USA haben die Strafzölle für Importe aus der Europäischen Union geändert. Wie der Handelsbeauftragte Lighthizer mitteilte, werden mehrere Produkte aus Griechenland und Großbritannien von der Liste gestrichen - etwa griechischer Käse und britisches Gebäck.

Marmelade (Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / Robert Neumann)

Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / Robert Neumann

Dafür sollen ab September Marmeladen aus Deutschland und Frankreich sanktioniert werden. Insgesamt bleibe es bei Strafzöllen auf Waren im Wert von 7,5 Milliarden US-Dollar.

Die Welthandelsorganisation hatte Washington Ende 2019 das Recht erteilt, die Abgaben zu erheben. Hintergrund sind die jahrelangen rechtswidrigen Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus.

Die EU-Kommission hat erleichtert reagiert. „Die Kommission würdigt die Entscheidung der USA, den anhaltenden Flugzeugstreit nicht durch eine Erhöhung der Zölle auf europäische Produkte zu verschärfen“, sagte eine Sprecherin der Brüsseler Behörde am Donnerstag. Aus Sicht der EU sollte man nun auf dieser Entscheidung aufbauen und die Bemühungen um eine Verhandlungslösung für die anhaltenden Handelsstreitigkeiten intensivieren.

dpa/jp/km

2 Kommentare
  1. Alfons van Compernolle

    Wann denn endlich reagiert die EU auf solche erpresserischen Methoden der
    Trump-Administration ??? Es ist unglaublich , was wir uns alles ohne Gegenwehr
    zu leisten, alles gefallen lassen !

  2. Maria van Straelen

    wie kopflos verzweifelt muss ein Präsident sein, der aus einem Land heraus, dass nach eigenen Aussagen das erste der Welt ist, mit Zöllen auf Marmelade seine Welt retten will.