Demonstration gegen Corona-Maßnahmen in Berlin

In Berlin haben am Samstag rund 20.000 Menschen gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert.

Demo in Berlin (Bild: John MacDougall/Afp)

Demo in Berlin (Bild: John MacDougall/Afp)

Trotz steigender Infektionszahlen hielten sich die Teilnehmer nicht an die Abstands- und Hygieneregeln. Daher löste die Polizei die anschließende Kundgebung auf. Dabei wurden 18 Polizeibeamte verletzt.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) kritisierte die Teilnehmer scharf. Die Demonstranten würden die Fakten nicht zur Kenntnis nehmen und riskierten damit die Gesundheit anderer Menschen, sagte Müller im regionalen Fernsehen. Kritik am Verhalten der Demonstranten kam auch von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

dpa/wdr

Kommentar hinterlassen
10 Kommentare
  1. Robert Konrad

    Was schreibt ihr da für nen Mist ? Weder Polizisten noch Teilnehmer wurden da an der friedlichen Kundgebung verletzt! Erst Abends bei nem Aufmarsch der ANTIFA gegen eine Kneipenschliessung kam es zu den Ausschreitungen!

  2. Gerlinde Weber

    Genau so ist es Robert. Wir waren eine friedliche Kundgebung mit 1,3 Millionen Menschen und wir waren genauso wenig gewalttätig zu den Polizisten wie sie zu uns.Die Ausschreitungen waren wegen der Kneipenschließung abends. Ich liebe Belgien, vor allem Antwerpen. Bei meinem ersten Besuch sagte ein Reiseführer : „Wir Flandern lieben die Freiheit, wir können es nicht ertragen wenn uns Autoritäten Befehle erteilen“. Bitte bleibt so liebenswert wie ich alle dort kennen gelernt habe. Wir wollen doch alle wieder Reisen. Ich nach Belgien und sicher viele von Euch nach Deutschland.

  3. Astrid zetter

    Hallo BRF, auch ich finde den Artikel nicht gut recherchiert und muss Gerlinde und Robert Recht geben, was ich aber bei Euch TOLL finde, dass Ihr die kritischen Kommentare nicht löscht wie viele anderenZeitungen/Medien. Danke dafür

  4. Edgar Dujardin

    Vorausgesetzt das Photo stammt von der angesprochenen Demo in Berlin übertreten die abgebildeten Teilnehmer 2 Regeln : die Maskenpflicht und den Mindestabstand von 1,50 m; die Polizei als Ordnungsbehörde hat die Pflicht da einzugreifen. Die Absicht und die Motivation der Kundgebungsteilnehmer war gewiß ehrlich und nicht provozierend, die Art und Weise war das Gegenteil.

  5. Marcel Scholzen eimerscheid

    Werte Frau Weber.

    1,3 Millionen Teilnehmer ?
    Woher haben Sie diese Zahl ?
    Mich erinnert diese Behauptung an die Geschichten von Baron Münchhausen. Der konnte angeblich auf einer Kanonenkugel reiten. 🦆🦆🦄🦄

    Das Verhalten der Demonstranten war unvorsichtig. Keine Maske und kein Abstand.

    Die Sorge der Menschen um Wahrung der Grundrechte sollte man ernst nehmen.

    Die Coronakrise ist eine Bewährungsprobe für Demokratie und Rechtsstaat. Und die Konsequenzen müssen lauten : mehr direkte Demokratie, mehr soziale Gerechtigkeit, gerechte Verteilung der Lasten, die durch die Coronakrise verursacht wurden.

  6. Max Grosch

    Es waren Laut Berliner Polizei 17.000 Teilnehmer, nicht 1,3 Mio.

  7. Dieter Leonard

    Laut Angaben der Polizei belief sich die Anzahl Teilnehmer an der Demo auf 17.000. Beobachter sprechen von max. 20.000 Teilnehmern.
    Ihre Wahrnehmung, Frau Weber ist offensichtlich in diesem Punkt genauso getrübt, wie das Verständnis der „Freiheitskämpfer“ über die Corona-Pandemie.
    Nicht die „Lügenpresse“ manipuliert die öffentliche Meinung, sondern diejenigen, die sich in ihre Scheinwelt zurückgezogen haben und kruden Verschwörungstheorien anhängen.
    Bedauerlicherweise richtet dieser kleine Haufen viel Schaden an, denn er trägt durch sein Verhalten mit zu den dazu bei, dass unsere aller Freiheit eingeschränkt wird. Gegenüber den Opfern und Kollateralschäden der Pandemie ist dies jedoch das geringste Übel.

  8. Udo Laschet

    1,3 Mio Teilnehmer … Bei Weitem nicht, Frau Weber. An dem Verhalten der Demonstranten gab es zudem auszusetzen, dass diese sich offensichtlich einen Dreck um ihre Mitmenschen kümmerten.

    Wenn man nun schon so tut, als ob man sich um die Grundrechte aller sorgt, muss man diese nicht auf’s gröbste gefährden, nur weil man anderer Meinung ist.

    Maskenpflicht bedeutet nicht die Pflicht zum tragen eines Maulkorbs. Wer das verwechselt, fühlt sich höchstwahrscheinlich durch eine rote Fußgängerampel unter staatlichen Druck gesetzt, und in der Entfaltung seiner persönlichen Freiheit eingeschränkt.

    Die Maßgabe, Abstand zueinander zu halten, erklärt sich durch das grassieren einer hoch ansteckenden Krankheit von selber. Aber wenn man dann krank wird, als Demonstrant, wer kümmert sich dann? Ach ja, das Gesundheitssystem …

    Das Symphatisantentum für diejenigen, die sich stets an allem wegen angeblicher Staatsauthorität stören, und die trotzdem in einem funktionierenden Staat leben wollen, ist meiner Meinung nach unangebracht.

  9. Wolfgang Bischofs

    Als Arzt für Allgemeinmedizin mit 40 Jahren Erfahrung kenne ich viele Infektionserkrankungen, die sehr ansteckend sind und auch z.T. eine hohe Todesrate hatten oder wie die Influenza haben, aber noch nie wurde darüber seit 5 Monaten!! von morgens bis abends medial in der art reißerischer Form berichtet.
    Diese dadurch geschürte Angst ist kontraproduktiv und ist nicht begründet genau wie ein Großteil der ergriffenen Massnahmen. Ich würde gerne die Ängste, die die Menschen hegen, kennenlernen, um argumentiv anhand von Fakten ein wenig „Normalität“ zurückkehren zu lassen.

  10. Bernd Stich

    Also , eigentlich kann man das ganz einfach schätzen. Die Strasse des 17.Juni ist ein 2 mal 3-spurige Strasse. Zwischen Brandeburger Tor und Siegessäule liegen ca 1,8 km. Gehen wir mal von einer Strassenbreite von 20 m aus. Dann haben wir 36000 m^2. Also ab in Bad 3×2 15’er Fliessen Standfläche macht ca. 0,14 m^2. Wenn die Teilnehmer dicht, also wirklich dicht gedrängt stehen sind wir bei 36000/0,14 = 250.000 Personen. Dann steht man wie ein Hering in der Dose. Ich schätze mal das 50000 – 70000 Teilnehmer da standen. 1,3 Millionen halte ich vor dem Hintergrund das Berlin ca. 3.7 mio Einwohner hat nicht für glaubwürdig.

Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150