Merkel, Macron und Conte drohen mit Sanktionen wegen Libyen-Konflikt

Deutschland, Frankreich und Italien drohen mit der Bestrafung von Ländern, die gegen das für Libyen geltende UN-Waffenembargo verstoßen. Sie seien bereit, eine mögliche Verhängung von Sanktionen in Betracht zu ziehen, sollten Verstöße gegen das Embargo bestehen.

Die Lage in Libyen droht zu eskalieren (Archivbild: Mahmud Turkia/AFP)

Die Lage in Libyen droht zu eskalieren (Archivbild: Mahmud Turkia/AFP)

Das sagten die deutsche Kanzlerin Merkel, Frankreichs Präsident Macron und Italiens Regierungschef Conte in einer gemeinsamen Erklärung. Konkrete Staaten, die für Sanktionen in Frage kommen könnten, wurden in der Erklärung nicht genannt.

Frankreich bezichtigt allerdings schon länger die Türkei, mit Waffenlieferungen an die Truppen der libyschen Einheitsregierung gegen das geltende EU-Waffenembargo zu verstoßen.

dpa/cd