Einigung in Russlands Sinn: Syrienhilfe wird eingeschränkt verlängert

Nach langem Ringen hat sich der UN-Sicherheitsrat doch noch auf eine Fortsetzung der humanitären Hilfe für Syrien geeinigt - wenn auch eingeschränkt.

Syrischer Flüchtlingsjunge in einem Lager in der Provinz Idlib (Bild: Omar Haj Kadour/AFP)

Syrischer Flüchtlingsjunge in einem Lager in der Provinz Idlib (Bild: Omar Haj Kadour/AFP)

Der Sicherheitsrat stimmte für einen neuen deutsch-belgischen Resolutionsvorschlag. Russland und China enthielten sich.

Die angenommene Regelung sieht vor, dass nur noch ein Grenzübergang aus der Türkei über einen Zeitraum von zwölf Monaten für Hilfslieferungen nach Nordsyrien offengehalten wird. Damit wurde eine Kernforderung von Russland erfüllt.

Moskau ist einer der wichtigsten Verbündeten des syrischen Machthabers Assad und hatte in den vergangenen Tagen mehrere Vorschläge mit zwei Grenzübergängen durch Vetos verhindert, ebenso wie China.

Die alte UN-Resolution war in der Nacht ausgelaufen. Danach konnten Hilfsgüter noch über zwei Grenzübergänge in Teile Syriens gebracht werden, die nicht von der Regierung kontrolliert werden.

dpa/est