Deutschland: Grenzkontrollen zu Luxemburg enden am Samstag

Die im Zuge der Corona-Pandemie eingeführten deutschen Grenzkontrollen zu Luxemburg enden an diesem Samstag. Das kündigte das Bundesinnenministerium am Mittwoch in Berlin an. An den Grenzen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz sollen sie dagegen fortgesetzt werden.

Deutsche Polizistin bei einer Grenzkontrolle

Bild: Christof Stache/AFP

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn begrüßte die angekündigte Grenzöffnung: „Diese Entscheidung wird nicht nur konkrete Erleichterungen für die Bürger und Unternehmen beiderseits der Grenze bringen, sondern ist auch ein wichtiges Signal hinsichtlich einer schrittweisen Wiedereinkraftsetzung des Schengener Abkommens“, sagte er am Mittwoch in Luxemburg. Er hatte sich mehrfach gegen eine weitere Verlängerung der Kontrollen ausgesprochen.

An der deutsch-dänischen Grenze sei Deutschland ebenfalls bereit, die Kontrollen einzustellen, „sobald die dänische Regierung ihre laufenden Konsultationen mit ihren jeweiligen Nachbarstaaten vollzogen hat“.

An den Grenzen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz sollen die Kontrollen dagegen bis zum 15. Juni fortgesetzt werden.

Die Erleichterungen sind laut Innenministerium eine Folge der positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens. Sollte die Zahl der Neuinfektionen in Nachbarregionen jedoch stark steigen, werde man wieder intensiver kontrollieren.

Die Kontrollen an den Grenzen zu Luxemburg, Dänemark, Frankreich, Österreich und der Schweiz waren am 16. März eingeführt worden, um das Infektionsgeschehen in Deutschland einzudämmen. Seither darf nur noch einreisen, wer einen triftigen Grund dafür geltend machen kann – etwa Berufspendler, Angehörige medizinischer Berufe oder EU-Bürger, die auf dem Weg in ihr Heimatland sind. Auch die Pflege von Angehörigen und andere familiäre Gründe konnten zum Teil geltend gemacht werden.

Am Mittwoch will auch die EU-Kommission einen Plan für eine vorsichtige Öffnung der Binnengrenzen in Europa vorlegen.

dpa/cd/vk/km

4 Kommentare
  1. Dominique Wal

    Wie lange wird uns dieses verkommene Land,das da Belgien heißt, noch einsperren.
    Bitte liebe Wähler, vergesst nocht, was jetzt passiert, ich auf jeden Fall werde die Verantwortlichen dieses Desasters abstrafen.
    Warum bezahlen wir noch Europapolitiker???
    Ich habe es satt, mich bevormunden zu lassen, aber anstatt zusammen zu halten, interessieren sich nur einige „crétins“ für die Denunziationen der anderen.
    Bitte lasst Euch das nicht weiter gefallen, gerne gehen wir auf die Straße, so wie es die Gelbwesten gemacht haben.
    Es ist Zeit, zu handeln!!!

  2. John destorb

    Ich bin dabei..
    Es ist jetzt Zeit zu handeln…

  3. Sabrina Hase

    Guten Tag Frau Wal,

    Ihnen ist sicherlich bewusst dass das EU Parlament nicht die Befugnis hat Grenzen zu schließen? Das wären rein nationale Entscheidungen. Dementsprechend müssten mehr Befugnisse ans EU Parlament, und da überhaupt Europaweit denken zu können. Aber das passiert nicht, weil jedes Land sein eigenes Süppchen kochen möchte und viele Wähler immer mehr in die Exterme abrutschen.

    Sie können ja auch nicht in nem Café an nem Nachbartisch jemanden undgefragt auf einmal Zucker in den Kaffee schütten, da würden sie seine Souveränität in Frage stellen.

    Bin auch für offene Grenzen, aber erstmal muss man europäisch anfangen zu denken.

  4. Manfred Meessen

    Lieber Dominique ich muss Dir vollkommen Recht geben
    Wir werden dran denken wenn wieder Neuwahlen sind
    Die Politiker haben nicht das Recht die Grenzen zu Schließen Können diese Politiker in Brüssel überhaupt von Heute bis Morgen Denken.Ich möchte mit auf die
    Strasseso wie die Gelbwesten.