Weltwirtschaftsforum beginnt Jahrestagung in Davos

In Davos beginnt am Dienstag die 50. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF). Die viertägige Wirtschaftskonferenz dauert bis Freitag.

Weltwirtschaftsforum in Davos (Bild: Fabrice Coffrini/AFP)

Bild: Fabrice Coffrini/AFP

Die Auftaktrede hält US-Präsident Donald Trump. In Davos will er vor Managern und Politikern eine Rede halten. Trump will in Davos unter anderem auch Iraks Staatschef Barham Salih treffen. Das Verhältnis zwischen den USA und dem Irak ist angespannt, seit US-Kräfte bei einem Luftangriff in Bagdad im Januar Irans Top-General Ghassem Soleimani getötet haben. Das irakische Parlament verlangte den Abzug der rund 5.000 US-Soldaten im Land.

Auch ein Treffen Trumps mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen war geplant. Dabei dürfte es um den Handelskonflikt zwischen der Europäischen Union und den USA gehen. Trump hat mit Strafzöllen auf Autoimporte aus der EU gedroht.

Bereits am Morgen will sich die Aktivistin Greta Thunberg in einer Diskussionsrunde zum Klimawandel äußern. Am Nachmittag nimmt Thunberg an einer weiteren Debatte teil.

Bei dem viertägigen Treffen in den Schweizer Alpen diskutieren 3.000 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über Lösungen für internationale Probleme. Im Fokus stehen der Klimawandel und die Krisen im Nahen Osten und in Libyen.

Auch das belgische Königspaar und Premierministerin Sophie Wilmès nehmen am Weltwirtschaftsforum in Davon teil. Sie sind am Montagnachmittag in die Schweiz geflogen. Im Laufe der Woche werden auch Vize-Premier und Finanzminister Alexander De Croo und der flämische Ministerpräsident Jan Jambon in Davos erwartet.

dpa/est

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23 Kommentare
  1. Marcel scholzen eimerscheid

    Greta ist auch da. Dann kann ja nichts mehr schief gehen…🏭🏭

  2. Harald Filbrich

    Mag sein. Was bei ihnen so alles schief läuft, mag man sich gar nicht vorstellen.

  3. Marcel scholzen eimerscheid

    Bei mir läuft alles gut. Ich habe das eigenständige Denken noch nicht abgeschafft, wie die vielen, die blind dieser schwedischen Ikone nachlaufen.

  4. Edmund Gebser

    Werter Herr Scholzen,
    Ihre Kommentare vermitteln mir das Gefühl Sie haben das eigenständige Denken bereits eingestellt als Sie begannen sich auf die Personen „einzuschiessen“ statt über die Probleme nachzudenken.

  5. Peter Schallenberg

    Die Reichen und Wichtigen spielen ein bisschen Theater, feiern sich, reden wichtig, essen und trinken gut, lassen ein Mädchen aufspielen (weil man das neuerdings so macht) und glauben damit alles getan zu haben. „Schön war´s, machts gut, bis zum nächsten Mal!“

  6. Marcel scholzen eimerscheid

    Genau Herr Schallenberg. „Klimaschutz“ ist das neueste Hobby der Schönen und Reichen. Und die haben nicht gerne, wenn man ihnen den Spaß verdirbt. Und „Greta“ gehört einfach dazu, genau wie Ochs und Esel in die Krippe. Schmückendes Beiwerk eben. Den Klimaaktivisten „Greta“ nehmen, ist genauso schlimm wie den Belgiern die Fritten nehmen oder den Bayern die Weißwurst. Und es gibt eben nichts Schöneres als das Wochenende mit einem freitaglichen Schulschwänzen, genannt Klimastreik, einzuläuten und anschließendem Kneipenbesuch.

  7. Alexander Hezel

    Wenn „Klimaschutz“ – die Erhaltung unserer Lebensgrundlage – nur ein „Hobby“ ist, ist dann also das Leben an sich auch nur ein Hobby?

  8. Alexander Kerres

    In einem Punkt stimme ich ihnen zu, Herr Scholzen. Greta tut in Davos niemandem wirklich weh. Sie darf im Gegensatz zu z.B. Rutger Bregman ja auch wiederkommen.

  9. Harald Filbrich

    Herr Scholzen,
    Wenn das Resultat eigenständiges Denkens es ist, sich wie der amerikanische Präsident an einer Jugendlichen abzuarbeiten, wäre ich an ihrer Stelle nicht sehr stolz, auf diese „Leistung“. Auch auf die narzistischen und inhaltlichen Gemeinsamkeiten mit dem US-Clown müssen sie sich nichts einbilden.
    Ihr eigenständiges Denken ist nichts anderes als der geistige Durchfall von jemandem, dessen politisches Scheitern dazu geführt hat, diejenigen durch den Kakao zu ziehen, die sich politisch und gesellschaftlich engagieren.
    Dass sie dabei insbesondere junge Menschen auf‘s Korn nehmen, ist Ausdruck von Neid und Hilflosigkeit auf niedrigstem Niveau.
    Eigenständiges Denken ohne ethisch-moralischen Kompass und nur mit dem Ziel der eigenen Selbstdarstellung ist intellektuelle Orientierungslosigkeit.

  10. Gerald Pesch

    Greta (und noch ein paar andere junge Mensch*Innen) waren da, natürlich, aber viel spannender ist wer NICHT da war. Trump war da, hat aber klar gemacht was er von der Klimakirche so hält, die Machthaber von China, Russland, Frankreich, GB waren erst gar nicht angereist, im Grunde also nur eine bestenfalls zweitrangige Veranstaltung. Natürlich wird das von den Deutschen Medien gaaaanz anders kolportiert, hier spricht Merkel und somit das Gewissen der Welt. Nur interessiert es die Welt nicht was die protestantische Pfarrerstochter zu predigen hat…..

  11. Marcel scholzen eimerscheid

    Herr Filbrich. Wie ich lese, liege ich Ihnen ganz schön schwer im Magen. Und das ist gut so. Und wie ich mich äußere ist meine Sache. Mir macht es auf jeden Fall Spaß, sehr viel Spaß, diesen Klimahype zu hinterfragen und gehörig auf die Schippe zu nehmen. Und politisch bin ich nicht gescheitert. Das sind andere. Noch ist nicht aller Tage Abend.

  12. Alexander Kerres

    Herr Scholzen, nicht der Magen. Bestenfalls die Augenmuskulatur vom vielen Augenrollen, welches Ihre meistens wenig geistreichen Kommentare bei vielen Lesen verursacht. Und natürlich sind Sie politisch nicht gescheitert. Dazu muss man ja erstmal einen nennenswerten Anfang gemacht haben.
    Herr Pesch, auch an Sie der Tipp:
    Wenn Sie z.B. Klimakirche schreiben, drücken Sie nicht einfach nur Ihre Meinung aus, sondern machen auch gleichzeitig klar, dass Ihren an einer sachlichen Diskussion eigentlich nicht gelegen ist.

  13. Guido Scholzen

    Warum tuen die Medien allesamt so, als wäre diese Veranstaltung so wichtig wie die G7 oder G20 Treffen?

  14. Marcel scholzen eimerscheid

    Werter Herr Kerres. Gretas Kommentare sind auch nicht immer sehr geistreich. Sind oft kindisch. Nur zu Ihrer Information. In der Schweiz waren Bündner Schüler nicht sehr begeistert von der Anwesenheit von Greta. Fanden die Klimaikone zu radikal und konnten nichts mit dem ganzen Rummel anfangen. ( Quelle nau.ch). Nur das hat man in den deutschen Medien nicht vernommen. Außerhalb Deutschlands schüttelt man nur den Kopf über soviel Übereifer in dieser Sache und denkt „typisch deutsch“. Klimaschutz ist dort zur Ersatzreligion geworden.

  15. Alexander Kerres

    So so, ein paar konservative Bündner Schüler sind also keine Fans von Greta. Ja und?
    Wie wäre es denn damit:
    „Mittlerweile spricht Präsident Xi Jinping ganz offen über die Wichtigkeit der Klimawende. China zählt längst zu den größten Investoren für erneuerbare Energien. Fast die Hälfte aller neuen Öko-Strom-Anlagen entstehen in der Volksrepublik, etwa jede zweite Solarzelle weltweit wird im Land installiert.“ (Quelle: taz)

  16. Marcel scholzen eimerscheid

    „Xi Jinping spricht“ das stimmt. Was Kommunisten sagen und machen ist oft zweierlei. Die haben kein Problem damit, ein Vertragswerk zu unterschreiben und dann so auszulegen, wie es gerade im Moment am besten ist. Mit denen muss man vorsichtig sein und nicht alles glauben.

  17. Gerald Pesch

    Ach ja, China…
    Stromerzeugung 2018:
    Thermisch: 70%
    Wasserkraft: 18% (riesen Staudämme mit Mio Menschen zwangsumgesiedelt)
    Wind: 5%
    Kernkraft: 4%
    Sonne: 3%
    Quelle: Energy Brainpool
    Das Märchen von China als „grössstem Ökostromerzeuger“ wird den grünen Schlümpfen hier zu Lande gerne erzählt, dabei läuft die gesamte Chinesische Industrie auf Kohlestrom. Aber wer will das schon wissen….

  18. Peter Schallenberg

    Herr Pesch, das kann so nicht sein, weil das so nicht sein darf!
    Wollen Sie bitte die Zahlen nochmals verifizieren, aktualisieren und dem derzeitigen Trend anpassen? Oder wenigstens etwas „gefälliger“ darstellen?

  19. Marcel scholzen eimerscheid

    In den 20er und 30er Jahren reisten viele linke Intellektuelle in die Sowjetunion. Und nach der Rückkehr berichteten sie voller Begeisterung von dem Gesehenen. Die negativen Seiten bekamen sie nicht zu sehen. Es war eben alles eine gut inszenierte Theatervorstellung. Potemkinche Dörfer im wahrsten Sinn des Wortes. Nordkorea macht das heute noch so.

    Man sollte nicht vergessen, dass China „links“ ist, „Greta“ und Umgebung und die diversen Klimaaktivisten auch. Und die nehmen es nicht so genau mit der Wahrheit und demokratischen Prinzipien. Greta hatte ja auch letztes Jahr in Lausanne die Presse des Saales verwiesen.

    Da glaube ich lieber ein paar konservativen Bündner Schüler.

  20. Alexander Kerres

    Herr Pesch, das beschreibt lediglich den Status Quo. Auch in China hat man viele gute Gründe auf erneuerbare Energien Umzusteigen.
    China hat aber auch nie einen Hehl daraus gemacht, dass es den Fahrplan für eine Energiewende selber bestimmen will und wird.
    Das war aber auch nicht der Punkt. Herr Scholzen spielte mal wieder „cherry picking „, also habe ich mir eben auch auf die Schnelle eine solche Kirsche herausgesucht.
    Beide Aussagen sind so isoliert betrachtet nämlich eigentlich nichts Wert aber zugleich sind sie derart vorgetragen hochgradig manipulativ. Einfach mal drüber nachdenken.

  21. Marcel scholzen eimerscheid

    Rosinen picken ist besser als Greta nachlaufen.

  22. Harald Filbrich

    Dass es ihnen „Spaß“ macht sich über andere lustig zu machen und die vom Menschen verursachte Bedrohung für künftige Generationen nicht im Ansatz ernst zu nehmen, sagt viel über ihre intellektuelle und ethische Befindlichkeit aus, Herr Scholzen.
    Andere haben Spaß daran, Tiere zu quälen. Wiederum andere hatten Spaß daran, Millionen Juden in die Gaskammern zu schicken. Dies nur, da ihnen kein Vergleich zu absurd ist, um ihn dazu zu benutzen ihre z.T. verleumderischen Kommentare zu schmücken.
    Viel Spaß noch bei ihrer täglichen geistigen Masturbation.

  23. Marcel scholzen eimerscheid

    Herr Filbrich. Sie scheinen am Ende Ihres Lateines zu sein. Sie haben Recht. Mir macht es Spaß, mich über unvernünftige Klimaaktivisten lustig zu machen. Das nennt man dann Satire. Das Sie empfindlich darauf reagieren, ist völlig normal. Begriffe wie Demokratie, Toleranz, Respekt vor fremdem Eigentum sind unbekannt im Linksextremen Klimaaktivistenmilieu.

    Ich mache mir durchaus Gedanken über zukünftige Generationen. Ich habe Angst, dass die jungen Menschen wieder wie 1914 oder 1933 blind irgendwelchen linken oder rechten Rattenfängern nachlaufen. Und die Gefahr besteht durchaus. „Greta“ wird von den Medien als Kultfigur präsentiert. Ungefähr wie Stalin oder Mao Zedong. Und so eine Kultfigur duldet keine Kritik, duldet nur unterwürfige Zustimmung. Schon so mancher Komiker musste einen Shitstorm über sich ergehen lassen, als Gretawitze gemacht wurden.

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