Johnson entschuldigt sich für No-Brexit

Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich dafür entschuldigt, dass er das Land entgegen seiner Versprechen nicht am 31. Oktober aus der Europäischen Union geführt hat.

Großbritanniens Premier Boris Johnson (Bild: Daniel Leal-Olivas/AFP)

Großbritanniens Premier Boris Johnson (Bild: Daniel Leal-Olivas/AFP)

Er bedauere das sehr und sei sehr enttäuscht, sagte Johnson in einem Interview mit dem Sender Sky. Die Brexit-Verzögerung nannte er ein „Gräuel“.

Zugleich gab der Regierungschef dem Parlament die Schuld an der Verzögerung. Es habe genug Zeit gehabt, über den mit der EU neu verhandelten Deal abzustimmen, aber diese Möglichkeit nicht genutzt.

Von einem zweiten Unabhängigkeitsreferendum in Schottland will Johnson nichts hören. Auch das betonte er in dem Interview.

Am Samstag waren in Glasgow etwa 20.000 Menschen für ein unabhängiges Schottland auf die Straße gegangen. Mit dabei war auch Regierungschefin Nicola Sturgeon. Sie rief der Menge zu, die Schotten wollten im Fall eines EU-Austritts von Großbritannien nicht gegen ihren Willen aus der europäischen Staatenfamilie gerissen werden.

vrt/dpa/jp

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