EU-Parlament mahnt von der Leyen zur Eile

Nach der Wahl der neuen EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen steht nun die Besetzung der übrigen Posten auf dem Programm.

Ursula von der Leyen (Bild: Frederick Florin/AFP)

Ursula von der Leyen (Bild: Frederick Florin/AFP)

Jedes Mitgliedsland darf einen Kandidaten für die Kommission vorschlagen. Von der Leyen strebt an, gleich viele Männer und Frauen in ihrem Team zu haben. Sie darf vorgeschlagene Kandidaten ablehnen, die Länder müssen dann neue Bewerber anbieten.

In der ersten Oktoberwoche sollen die künftigen Kommissare dem EU-Parlament Rede und Antwort stehen. Anschließend stimmen die Abgeordneten noch über die Kommission insgesamt ab.

Parlamentspräsident David Sassoli hofft, dass die Nominierungen zügig vonstatten gehen. Es gebe viel zu tun, sagte Sassoli, und verwies unter anderem auf den Brexit und die Beratungen über die künftigen EU-Finanzen.

Von der Leyen soll ihr Amt am 1. November antreten.

Von der Leyen wird EU-Kommissionspräsidentin

dpa/rkr

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