Abschuss von Flug MH17: EU sieht Russland in der Verantwortung

Fünf Jahre nach dem Abschuss des malaysischen Passagierflugzeugs MH17 über dem Kriegsgebiet in der Ostukraine hat die EU Russland aufgefordert, die Verantwortung für die Tragödie zu übernehmen.

Denkmal für MH17-Opfer in Canberra

Denkmal für MH17-Opfer in Canberra (Archivbild: David Gray/AFP)

Die EU stellt sich hinter die Ergebnisse der Untersuchungskommission in den Niederlanden. Das teilte die EU-Vertretung in Moskau mit. Bei der Tragödie am 17. Juli 2014 starben alle 298 Menschen an Bord.

Russland weist bis heute jede Verantwortung für den Abschuss zurück. Im Juni hatte die Untersuchungskommission in den Niederlanden die Namen von vier Verdächtigen genannt, die für den Abschuss verantwortlich sein sollen. In den Niederlanden soll im März 2020 der Prozess gegen die Verdächtigen beginnen. Allerdings will Russland die Männer nicht ausliefern.

dpa/sh

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