EU: Strafmaßnahmen gegen Türkei wegen Erdgasbohrungen

Die Außenminister der EU haben Strafmaßnahmen gegen die Türkei beschlossen. Sie reagierten damit auf die als illegal erachteten türkischen Erdgas-Erkundungen vor Zypern.

Die Fahnen von EU und Türkei in Istanbul

Illustrationsbild: Tolga Bozoglu/EPA

Konkret sollen unter anderem EU-Gelder für die Türkei gekürzt und die Verhandlungen über ein Luftverkehrsabkommen eingestellt werden. Dies geht aus einem verabschiedeten Text hervor.

Die Provokationen der Türkei seien für alle inakzeptabel und man stehe auf der Seite Zyperns, hieß es.

Die Türkei will unterdessen die Suche nach Erdgas vor Zypern fortzusetzen. Das erklärte das Außenministerium in Ankara. Die von der EU beschlossenen Maßnahmen hätten keinen Einfluss auf die Energie-Aktivitäten in der Region.

dpa/est

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