EU-Außenminister beraten über Flüchtlingspolitik und Strafen gegen die Türkei

Die EU-Außenminister wollen am Montag über Strafmaßnahmen gegen die Türkei beraten. Grund sind die als illegal erachteten Erdgas-Erkundungen der Türkei vor Zypern.

Geplant ist unter anderem, die Verhandlungen über ein Luftverkehrsabkommen einzustellen.

Weiteres Thema des Außenministertreffens ist der Streit um den Umgang mit Migranten, die im Mittelmeer aus seeuntüchtigen Booten gerettet werden. Italiens Außenminister Enzo Moavero Milanesi hat angekündigt, dass er dazu neue Lösungsvorschläge vorlegen will. Nach seinen Worten braucht die EU einen stabilen Mechanismus für die Umverteilung von Migranten. Man könne nicht weiter von Fall zu Fall entscheiden und jedes Mal nach Notfall-Lösungen suchen.

Deutschland will beim EU-Außenministerrat für seine neue Initiative zur Verteilung geretteter Bootsflüchtlinge werben.

dpa/dlf/br/est/rkr

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