Selbstmordattentate in Tunesien fordern ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte

Kurz nach einem Anschlag mit mehreren Verletzten im Stadtzentrum von Tunis hat sich ein zweiter Selbstmordattentäter nahe einer Polizeistation in die Luft gesprengt.

Nach Selbstmordanschlag in Tunis: Forensiker arbeitet neben zerstörtem Wagen (Bild: Fethi Belaid/AFP)

Nach Selbstmordanschlag in Tunis: Forensiker arbeitet neben zerstörtem Wagen (Bild: Fethi Belaid/AFP)

Nach Angaben des tunesischen Innenministeriums wurde dabei ein Mensch getötet, mindestens neun wurden verletzt.

Ein erster Attentäter hatte sich zunächst im Stadtzentrum nahe der französischen Botschaft in die Luft gesprengt. Ein zweiter Attentäter dann nahe einer Polizeistation.

Erst im vergangenen Oktober hatte sich ebenfalls auf der zentralen Prachtstraße in Tunis eine Attentäterin nahe einem Polizeiauto in die Luft gesprengt und mehr als 20 Menschen verletzt.

Nach schweren Anschlägen im Jahr 2015 hatte sich die Sicherheitslage in Tunesien wieder verbessert. Im vergangenen Jahr kamen auch wieder mehr Reisende in das nordafrikanische Land. Europäische Länder lockerten ihre Reisehinweise.

Tunesiens 92-jähriger Präisdent Essebsi im Krankenhaus

In Tunesien ist der 92-jährige Präsident Beji Caid Essebsi wegen „akuter Gesundheitsprobleme“ in ein Militärkrankenhaus gebracht worden. Das teilte das Präsidialamt in Tunis mit. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt.

Ende des Jahres wird in dem nordafrikanischen Land ein neues Staatsoberhaupt und Parlament gewählt. Caid Essebsi hatte angekündigt, nicht erneut für das Amt kandidieren zu wollen.

dpa/dop

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