Säbelrasseln zwischen USA und Iran geht trotz Beteuerungen weiter

Ungeachtet allseitiger Beteuerungen, einen Iran-Krieg vermeiden zu wollen, geht das Säbelrasseln weiter.

Mike Pompeo und Wladimir Putin in Sotschi (Bild: Pavel Golovkin/AFP)

Mike Pompeo und Wladimir Putin in Sotschi (Bild: Pavel Golovkin/AFP)

Wie die US-Streitkräfte bekanntgaben, werden sie die Alarmbereitschaft für ihre Anti-Terror-Kräfte in der Region erhöhen. Es gebe glaubhafte Bedrohungen durch vom Iran unterstützte Kräfte.

Zuvor hatte der britische Vize-Kommandeur der Anti-IS-Operation „Inherent Resolve“ erklärt, es gebe keine Anzeichen für eine solche erhöhte Bedrohung. Die US-Streitkräfte reagierten umgehend und erklärten, diese Einschätzung sei nicht mit den Geheimdiensterkenntnissen der USA und ihrer Verbündeten im Einklang.

Zuvor hatten in dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran beide Seiten beteuert, keinen Krieg zu wollen. Sowohl Washington als auch Teheran gaben sich am Dienstag aber unnachgiebig in ihren Positionen.

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump richtete erneut eine Warnung an den Iran. US-Außenminister Mike Pompeo sagte bei einem Besuch in Russland, dass sein Land keinen Krieg gegen den Iran wolle. Wenn aber amerikanische Interessen angegriffen würden, dann würden sich die USA wehren.

Politische Lösung für Syrien

Die USA und Russland wollen den Friedensprozess in Syrien wiederbeleben. Konkret soll ein Komitee gebildet werden, das eine Nachkriegsverfassung für Syrien entwickelt. Bei der Zusammensetzung des Gremiums habe man sich angenähert, erklärte US-Außenminister Pompeo.

Bei dem Treffen in Sotschi ging es seinen Angaben nach auch um andere Möglichkeiten zur Zusammenarbeit in Syrien. Dazu wurden keine Details bekannt.

dpa/jp/km

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