Glyphosat: EU verspricht mehr Transparenz

Nach ihrer umstrittenen Genehmigung des Unkrautvernichters Glyphosat will die EU für mehr Transparenz bei der Zulassung von Pestiziden und Lebensmitteln sorgen.

Glyphosat (Illustrationsbild)

Bild: Philippe Huguen/AFP

Dazu einigten sich Unterhändler des EU-Parlaments und der Mitgliedstaaten auf Reformen bei der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit – kurz Efsa.

Glyphosat wurde 2017 für weitere fünf Jahre in der EU zugelassen. Es steht unter dem Verdacht, krebserregend zu sein.

dlf/rkr

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9 Kommentare
  1. Roger Greeven

    Mehr Transparenz!?…in welcher Hinsicht?… Wieviel Geld sich diese Lobbyabgeeordneten von der Agrar, Pharma und Oil/Chem Industrie bezahlen lassen um diese fraglichen Gesetze wie u.a Glyphosate, Aspatame, Isoglucose, …die Gesundheit und Umwelt zerstören einstecken?…oder mehr Transparenz über die wahren Machthaber der EU wie zb George Sorros der die EU Migrationpolitik bestimmt oder den USA die sagen welche Länder die EU zu bekämpfen hat?…Transparenz nutzt der EU nichts mehr, die haben schon seit langen jede Glaubwürdigkeit verloren…mit ihrer Lobbydemokratie(wer am meisten zahlt hat das sagen)

  2. ralf zilles

    Sie haben recht Herr Greven, doch ein Austritt aus der EU würde auch nix bringen, da diese Ekel- Lobbyisten ja auch längst die Länderparlamente finanziell unterwandert haben…

  3. Greeven Roger

    Das ist schon wahr, ein gemeinsamen Europa zum Wohlergehen der Völker ist ja auch eine gute Idee aber was die EU daraus macht ist auf den besten Weg zu einer Diktatur zu Gunsten der reichsten Kapitalisten…

  4. Bernard Ramscheid

    Ja, Roger, so ist das mit der EU. Wäre es bei der EWG geblieben, hätten die Bürger mehr davon. Aber die EU-Kommission mit DiESEM Präsidenten an der der Spitze kümmert sich nicht um die Bürger, sondern um die Großkonzerne wie Monsanto.

  5. Wilhelm Horstel

    Ein nettes Stelldichein von Einäugigen und Schwarzmalern. Ein bisschen Verschwörung kann auch nicht schaden.
    Ja der böse George Soros, der die Migrationspolitik bestimmt und alle Politiker sind korrupt.
    Wie wäre es mit einer Prise Objektivität statt Orbanscher oder Trumpscher Rhetorik meine Herren?
    Oder wie sieht ihr Beitrag für eine gerechtere Welt aus?

  6. Ernst Mathieu

    Wer Menschen, die EU und die Demokratie diffamiert, sollte sich über die Folgen im klaren sein. Es ist einfach gegen Menschen und Institutionen Stimmung zu machen, besonders wenn man keine Beweise für seine Behauptungen liefern muss..
    Wer sind die Lobbyabgeordneten? Alle? Ich bin der Meinung, alle wurden frei gewählt und können auch abgewählt werden.
    Wie und wo bestimmt Herr Sorros die EU Migrationspolitik? Diese Politik wird von den Nationalen Regierungen und Parlamenten bestimmt. Für die Migration gibt es viele Gründe, auf diese hat Herr Sorros wenig oder gar keinen Einfluss.
    Die Glyphosat Zulassung wurde von den Nationalen Landwirtschaftsministern verlängert. Ohne deren OK wäre das Produkt in der EU vom Markt.

  7. Frank Kueches

    Monsanto = Bayer
    Bayer = Deutschland
    Noch Fragen?

    Wenn in Deutschland sich die Industie räuspert stehen in Europa alle stramm.
    siehe Automobilindustrie
    Ps Bin trotzallem pro EU

  8. Bernard Ramscheid

    Sehr geehrte Herren Horstel und Mathieu, Schauen Sie mal den Auszug von „Explosiv“ zum Thema Abzocker im EU-Parlament an: Dutzende Abgeordnete tragen sich um 7 Uhr morgens in die Liste ein, um ihr Tagegeld zu kassieren, verschwinden aber prompt mit ihrem Koffer ins Wochenende. Diäten: 7339, Kostenpauschale: 3980, Sitzungsgeld für 12 mal pro Monat: mehr oder weniger 3408 €, macht insgesamt 14 727 € im Monat. Ist das Stimmungsmache gegen Menschen und Institutionen? Frei gewählt ja, aber mit einer Verantwortung, der sie vielfach nicht gerecht werden. Alles schweigend hinnehmen ist kein Beitrag zu einer gerechteren Welt!

  9. Roger Greeven

    Das Diffamieren der Lobbydemokratie ist Demokratie. Wenn das Ihrer Meinung nach Folgen haben sollte, sprechen Sie von einer Diktatur.
    Dass die EU-Abgeordneten hauptsächlich von Lobbyisten beraten werden, ist längst kein Geheimnis mehr und der Inhalt in den neuen Gesetzgebungen zeigt eindeutig, dass die Wirtschaft immer Vorrang hat vor Gesundheit und Umwelt. Sei es nun Glyphosat von Monsanto/Bayer, sei es die Isoglucose mit der neuen Zuckerreglung, sei es die Importe vom US-GMO Soya, die Tierquälerei und Massenzucht und die dadurch neue Kampagne für mehr Fleischkonsum in der EU, sei es CETA, JEFTA, etc…Wie kommst?
    Migration kommt an erster Stelle durch die Kriegstreiberei des US/NATO/EU Bündnis (Irak, Syrien, Lybien… Venezuela steht als nächstes auf der Liste und Russland ist schon immer die treibende Kraft der Waffenindustrie). An zweiter Stelle steht die Imperiale Wirtschaftspolitik der „Westlichen Staaten“ gegenüber den unterentwickelten Staaten Afrikas und Asiens, wodurch dem einfachen Bauer seine Existenzmôglichkeit genommen wird.

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