Gelbwesten-Proteste von Gewalt überschattet

Bei den zum Teil gewaltsamen Protesten der "Gelbwesten"sind in Frankreich 34 Menschen festgenommen worden. Angaben zu verletzten Demonstranten und Polizisten gab es zunächst nicht.

"Gilets Jaunes" demonstrieren vor der Assemblée Nationale in Paris

"Gilets Jaunes" demonstrieren vor der Assemblée Nationale in Paris (Bild: Eric Feferberg/AFP)

Bei den ersten Protesten im neuen Jahr waren in ganz Frankreich rund 50 000 Menschen auf die Straße gegangen, wie Innenminister Castaner sagte. Das waren mehr als am Wochenende vor Weihnachten, als etwa 39 000 Menschen demonstrierten.

In Paris kam es zu wiederholten Zusammenstößen zwischen Polizei und Protestlern. Polizei setzte Tränengas ein, Demonstranten schleuderten Wurfgeschosse in Richtung Polizei.
Mehrere Roller, Mülleimer und ein Auto wurden angezündet.

Aktionen in Belgien

In Brüssel kamen am frühen Samstagnachmittag nur knapp zwei Dutzend „Gilets jaunes“ an einer Tankstelle in der Rue Belliard zusammen. Am Bahnhof in Namur hatten zuvor etwa 50 Anhänger der Bewegung auf ihr Anliegen aufmerksam gemacht.

In Charleroi zogen am Samstagnachmittag rund 200 Gelbwesten durch das Zentrum. Am Lütticher Bahnhof Guillemins starteten knapp 100 Anhänger der Bewegung zu einem Marsch in Richtung Innenstadt.

Auch die Brauerei AB InBev in Leuven wurde erneut von einer kleinen Gruppe aufgesucht. Zu Zwischenfällen kam es aber nicht. Es gab auch keine Blockade.

belga/dpa/mh

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