Oberst in österreichischer Armee soll russischer Spion gewesen sein

In Österreich wird ein ehemaliger Oberst der Armee verdächtigt, jahrelang für Russland spioniert zu haben. Die Staatsanwaltschaft habe Ermittlungen aufgenommen, erklärte Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz vor den Medien.

Der Offizier soll seit den 1990er-Jahren mit dem russischen Geheimdienst zusammengearbeitet haben. Seine Aktivitäten habe er bis in dieses Jahr fortgesetzt.

Als erste Maßnahmen hat Kurz den Geschäftsführer der russischen Botschaft in Wien einbestellt. Außerdem habe Außenministerin Karin Kneissl eine geplante Reise nach Russland abgesagt, erklärte Kurz weiter.

dpa/vrt/jp

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