Weltklima: EU-Kommission kündigt weitere Anstrengungen an

Aus Anlass des aktuellen Weltklimarat-Berichts hat die EU-Kommission weitere Anstrengungen versprochen.

EU-Kommissar Carlos Moedas

EU-Kommissar Carlos Moedas (Bild: Thierry Roge/BELGA)

Dem Bericht zufolge ist eine Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad weiterhin möglich – wenn sofort entschieden gehandelt wird.

Die EU-Kommissare Miguel Arias Cañete und Carlos Moedas erklärten am Montag, die EU werde daran arbeiten, diese Herausforderung anzugehen, und erwarte, dass andere dies ebenfalls tun. Alle Beteiligten müssen die Bemühungen gegenüber den Zusagen im Pariser Abkommen erhöhen.

Innerhalb weniger Wochen wolle man eine neue langfristige Strategie für die Senkung der Treibhausgase bis 2050 präsentieren, teilte die Behörde in Brüssel mit.

Weltklimarat: Was passiert bei einer Erderwärmung von 1,5 Grad?

dpa/dlf/est

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18 Kommentare
  1. Joachim Wahl

    Der Vatikan wäre froh, wenn es solche Streiter für seine Glaubensrichtung geben würde. Seit nunmehr 40 Jahren wird der drohenden Klimakatastrophe gehuldigt. Was ist aus den unzähligen Mahnungen geworden, „wir haben nur noch x Jahre, um die Katastrophe abzuwenden“? Welcher halbwegs kluge Mensch glaubt diesen Unsinn, man könne eine globale „Durchschnittstemperatur „begrenzen“? Und das auch noch auf eine Zehntelstelle genau. China und Indien ist zugestanden worden, die Emissionen bis 2030 unbgrenzt zu steigern. Die EU-Narren wollen dies nun kompensieren mit weiteren „Massnahmen“. Man wird dem Bürger weitere Verbote auferlegen. Falls die Gründerväter der EU dies erleben würden, was man aus einer grossartigen Idee gemacht hat, sie würden sich im Grabe umdrehen.

  2. Alexander Hezel

    Was für ein Glück, dass wir in der DG einen selbsternannten Klimaexperten (einen Klimapapst?) wie Herrn Wahl haben, der es besser zu wissen scheint, als tausende Wissenschaftler weltweit… Don Quichote und die Windmühlen.

  3. Carl Schumacher

    Mir scheinen die Einwände des Herrn Wahl jedenfalls einleuchtender als die persönlichen Beleidigungen des Herrn Hezel.
    Auch steht dem Herrn Wahl zu seine persönliche Meinung und Sicht der Dinge hier kundzutun ohne dafür persönlich beleidigt zu werden.
    Die Angriffe des Herrn Hezel zeugen von Vielem und sprechen wohl für sich selbst und gegen ihren Autor.

  4. Alexander Hezel

    Herr Schumacher, ich denke, Herr Wahl ist erwachsen genug, um seine persönlichen Empfindlichkeiten selbst zu äußern.

    Sich seine eigenen „Fakten“ zu basteln wider das Wissen von tausenden Wissenschaftlern weltweit zeugt allerdings nicht von „Meinung“, sondern von Ignoranz oder Willen zur Desinformation.

  5. Mario Meis

    Was ist denn mit dem Waldsterben in den achtziger Jahre?
    Vom sauren Regen hört man gar nicht mehr?Und was ist mit dem Ozonloch?
    Herr Wahl hat ganz recht und die Wissenschafter wissen auch nicht alles, denn sie sind nicht allwissend, auch sie können Fehler machen, denn sie sind auch nur Menschen.Sie meinen, was zu wissen…
    Oder wollen berühmt werden?
    Was maßst sich der Mensch an?
    Aber das ist ein anderes Thema…

    1,5 oder 2 Grad?
    Was denn nun?
    Die Wissenschaftler müssen sich mal entscheiden!

  6. Wahl, Joachim

    Sehr geehrter Herr Hezel, bedaure, ich weiss nichts besser, ich weiss es!
    Bin übrigens kein selbsternannter „Klimaexperte“, wie Sie es unterstellen.
    Im übrigen unterliegen physikalische Vorgänge keiner demokratischen Mehrheit, sondern allein physikalischen Gesetzen. Ich würde Ihnen gerne ein wissenschaftliches Duell anbieten, sehe allerdings, Sie sind völlig unbewaffnet.

  7. Alexander Hezel

    Herr Wahl, im Gegensatz zu ihnen erhebe ich nicht den Anspruch, zum Thema Klimawandel auf wissenschaftlichem Niveau kundig zu sein, das überlasse ich denen, die wirklich etwas von der Sache kennen: dem IPCC („Weltklimarat“).

    Wenn Sie aber den neusten und umfassendsten Stand der Forschung, den es je gegeben hat, und den Wissenschaftler weltweit erarbeitet und überprüft haben, ständig als grünen Klimaquatsch abtun, wage ich es, ihre eigene wissenschaftliche Kompetenz anzuzweifeln.

  8. Dieter Leonard

    @J.Wahl
    Es ist beruhigend festzustellen dass sie „es wissen“, die gesamten auf dem Gebiet der Klimaforschung tätigen Wissenschaftler weltweit jedoch auf dem Holzweg sind.
    Doch Herr Wahl, damit behaupten sie, es besser zu wissen, als die aktuellen Erkenntnisse der Wissenschaft. Woher nehmen sie diese Arroganz?
    Bedauerlich ist es, dass sie und ihre handvoll Mitstreiter nicht bereit sind, ihre eigenen überholten technischen und wissenschaftlichen Kenntnisse, dem Stand der Wissenschaft anzupassen. Was genau treibt sie dazu?
    Wer selbst den Einfluss von CO2 auf Klimaprozesse immer noch mit längst widerlegtem Wissen von vor 50 Jahren zu leugnen versucht, verfügt wohl selbst nicht über ausreichend „scharfe Waffen“ vor allem aber nicht über die notwendige intellektuelle Offenheit.

  9. Guido Scholzen

    Solange mir irgendwelche Besserwisser weismachen wollen, dass man Klimaschutz betreiben soll, aber diese Besserwisser selber nichts konkretes im Alltag dafür tuen, weil die genau wie jeder andere auch mit dem Auto und Flugzeug durch die Lande fahren und eine Heizöl-Zentralheizung ihr Eigen nennen, solange werde ich auch nichts tuen. Basta!
    Weltverbesserer sollten sich mal zuerst selber verbessern.

    Oder soll man sich das Nichtrauchen von Kettenrauchern verbieten lassen?

  10. Voigt Christian

    Zum Glück haben nicht alle ihre Einstellung, sonst säßen wir noch vor dem Lagerfeuer in unseren Höhlen.

  11. Carl Schumacher

    Bei seiner Meinung, dass die EU alleine nichts zur Begrenzung der globalen Durchschnittstemperatur beitragen kann bin ich ganz bei Herrn Wahl.
    Selbst wenn man ganz Europa in eine emmissionsfreie Wüste (gibts das überhaupt?) verwandeln würde, würde dies nichts am Klima ändern.
    Massnahmen irgendeinen Ausstoss zu begrenzen ohne dass China, Indien, die USA und auch Afrika mitmachen bringen nichts, gar nichts.

  12. Dieter Leonard

    @C. Schumacher
    Sie haben Herrn Wahl offensichtlich nicht richtig verstanden. Er ist nicht der Meinung „dass die EU alleine nichts zur Begrenzung der globalen Durchschnittstemperatur beitragen kann“. Herr Wahl ist der Meinung, dass es keinen anthropogenen Klimawandel gibt und es es somit keiner Maßnahmen bedarf, um den Anstieg der Durchschnittstemperatur zu begrenzen.
    Dies hat er bereits zigfach so dargestellt und wiederholt es auch in seinem Kommentar: „Welcher halbwegs kluge Mensch glaubt diesen Unsinn, man könne eine globale Durchschnittstemperatur begrenzen“.
    Bevor sie sich auf die Seite eines bekennenden Klimawandelleugners stellen, wäre es vorteilhaft, dessen Standpunkt einmal zu hinterfragen.

  13. Carl Schumacher

    Herrn Leonard !
    Dann fragen wir mal andersrum : glauben Sie denn das die EU durch eine – oder mehrere – Massnahmen irgendeinen Einfluss auf die globale Durchschnittstemperatur nehmen kann? Welche Massnahmen sollten das sein?

  14. Dieter Leonard

    @C. Schumacher
    Nein Herr Schumacher, es wird nur Erfolge beim Klimaschutz (anthropogener Klimawandel) geben können, wenn alle 196 Staaten, die die Pariser Klimakonvention unterzeichnet haben, ihren Beitrag leisten.
    Angesichts der nur zögerlichen Umsetzung dieser Konvention und des zwischenzeitlichen Ausstiegs der Trump-Administration bin ich allerdings skeptisch, dass die Begrenzung selbst auf max. 2 Grad erzielt werden kann. Von 1,5 Grad ganz zu schweigen. Die kommenden Generationen werden uns dafür möglicherweise noch verfluchen. Denn keiner kann sagen, er habe es nicht gewusst. Selbst Herr Wahl und Herr Scholzen nicht.

  15. Marcel Scholzen Eimerscheid

    Ich glaube, das groesste Problem des Weltklimarates sind die eigenen Finanzen. Der Bericht sollte Aufmerksamkeit erregen, um an Spenden und Zuschuesse zu kommen.

  16. Guido Scholzen

    In der Eem-Warmzeit (vor 126.000bis115.000 Jahren) war es noch deutlich wärmer als das, was uns die verlogenen CO2-Klimaalarmisten prophezeien. In West- und Mitteleuropa herrschten gar mediterran-tropische Temperatuen, in London fand man bei Arbeiten beim Trafalgar-Square in den 1950er Jahren die Knochen von Löwen und Flusspferden (es gab keinen Winter). In unseren Gefilden war es einst so warm wie in Afrika. Es war nicht nur warm,sondern HEISS. Es war auf der Nordhalbkugel so heiss, das man dies auch in den Eiskernbohrungen von Grönland nachweisen kann, die ein bis über 300.000 Jahre altes Klimaregister darstellen.
    Kapiert? Es war wärmer als uns für die Zukunft ‚orakelt‘ wird, und Grönland ist nicht weggeschmolzen. Komisch, nicht wahr? Wer nichts weiß muss bekanntlich alles glauben.
    Davon abgesehen sind Klimaforscher ein Haufen Fantasten, die eine natürliche erwärmende Klimaschwankung als vom Menschen produzierte Katastrophe ausgeben.
    1,5 oder 2°C…? Herr Leonard, ich interessiere mich nicht für Fantasiewerte.
    Alles Quatsch, alles Klimaquatsch.

  17. Dieter Leonard

    @M. Scholzen
    Würden sie auch so „argumentieren“ wenn das Ergebnis der Studie gelautet hätte, Klimawandel ist nur „Quatsch“?
    @G. Scholzen
    Wissen sie überhaupt noch, was sie erzählen?
    In einem anderen Kommentar erklären sie, erst dann etwas gegen den Klimawandel unternehmen zu wollen, wenn die „Besserwisser“ selbst ihren Beitrag dazu leisten. Damit erkennen sie also an, dass man etwas gegen den anthropogenen Klimawandel machen kann. Gut so!
    Aber Jetzt erzählen sie wieder, die Klimaforscher wären ein Haufen Fantasten, alles wäre Quatsch, Klimaquatsch…
    Ihr Hinweis auf frühere Warmzeiten ist völlig obsolet. Selbstverständlich hat es immer Klimaveränderungen gegeben, gegen die auch der Mensch nichts ausrichten kann. Es geht hier jedoch um den Einfluss des Menschen auf das Klima (anthropogener Klimawandel) u.a. durch den, seit der Industrialisierung, stetig gestiegenen Ausstoß von CO2.
    Aber diese wissenschaftlich einhellige Erkenntnis ist ja … Klimaquatsch.
    Wer sind nochmal die „Besserwisser“, die Klimaforscher weltweit als Fantasten diffamieren?
    Richtig! Wahl, Scholzen und Scholzen.

  18. Guido Scholzen

    Herr Leonard, ich will hier nicht ausfallend werden, aber in welcher Fantasiewelt leben Sie eigentlich?
    Der erste Kommentar war meine Version von ‚Wasser predigen aber den wein selber saufen‘. Haben Sie jemals ein Haufen „Klimaschützer“ gesehen, die ihre Verbrenner-Autos massenhaft gegen E-Autos eintauschen? Nein.
    oder die bereit sind, für grünen Strom mehr zu bezahlen als konventionellen Strom, weil der effektiv wirklich teurer ist? Nein, viel lieber kassiert man grüne Zertifikate mit Hilfe von Fotovoltaik-Anlagen und die Zeche lässt man die anderen zahlen. Was soll ich von euch halten? Von Technik keine Ahnung, von Wissenschaft keine Ahnung, von Marktwirtschaft keine Ahnung; aber von Nichts habt ihr viel Ahnung.
    Irgendwie erwarte ich gar nicht mehr, dass Sie noch sowas überhaupt verstehen.

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