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Belgien bereit für militärische Hilfe im Nahostkrieg

04.03.202612:06
  • Belgische Armee
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  • Jordanien
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Außenminister Maxime Prévot und Verteidigungsminister Theo Francken
Außenminister Maxime Prévot und Verteidigungsminister Theo Francken (Bild: Dirk Waem/Belga)

Frankreich, Großbritannien und Deutschland waren nach Ausbruch des neuen Kriegs im Nahen Osten schnell dabei, ihre Hilfe anzubieten zur möglichen Abwehr von Gegenschlägen des Iran. Französische Kampfjets sollen schon iranische Drohnen abgefangen haben, die auf dem Weg nach Saudi-Arabien waren. Mittlerweile will auch Belgien seine Hilfe anbieten.

Noch am Dienstagnachmittag hatte Außenminister Maxime Prévot ausführlich in der Kammer Belgiens Haltung zum Krieg im Nahen Osten erläutert. Über die Einschätzung des Angriffs als gerechtfertigt hatte Prévot da gesprochen, über die Zukunft des iranischen Volkes, die Evakuierung der Belgier in der Kriegsregion.

Aber mit keinem Wort hatte Prévot ein mögliches Engagement von Belgien in die Kriegshandlungen auch nur angedeutet. Deshalb war es schon überraschend, als er das wenige Stunden später im VRT TV-Magazin Terzake dann tat. "Wir müssen ein offenes Ohr dafür haben, wenn unsere Verbündeten im Persischen Golf unsere Hilfe, europäische Hilfe vielleicht in den kommenden Tagen anfragen werden", sagte da Prévot.

Was für eine Hilfe das denn sein könnte, fragte der Moderator der Sendung nach. "Das hängt von den Anfragen ab", antwortete Prévot. "Aber man kann zum Beispiel an militärische Hilfe aus der Luft denken."

Für Einzelheiten einer militärischen Hilfe verwies Prévot auf seinen Ministerkollegen in der Regierung, Verteidigungsminister Theo Francken.
Und zufällig – oder gerade auch nicht – war genau dieser Theo Francken dann in der folgenden VRT-Talkshow De Afspraak zu Gast. Ein belgischer Militäreinsatz im Nahostkrieg? Francken bestätigte diese Überlegung. Die laut seinen Ausführungen zurzeit zwei Szenarien vorsieht.

Das erste bezieht sich auf Zypern als Mitgliedstaat der EU. Da müsse man schauen, wie sich alles entwickelt. Denn Zypern werde ja schon von einigen europäischen Ländern unterstützt. "Wird das reichen? Können wir helfen? Das schauen wir uns gerade an und bereiten uns darauf vor", sagte Francken.

Beim zweiten Szenario geht es um Partnerländer im Nahen Osten, die gerade vom Iran angegriffen werden. "Länder wie Jordanien, mit dem wir sehr eng zusammenarbeiten und erst während des Gaza-Kriegs gemeinsam Hilfsflüge ausgeführt haben", nannte Francken da. Aber auch die Vereinigten Arabischen Emirate. Dorthin haben man gute Kontakte. Zwar gäbe es noch keine konkreten Anfragen für Hilfe. "Aber das sind Sachen, auf die wir vorbereitet sein müssen", sagte Francken.

Quasi wissenschaftliche Unterstützung für solche Vorbereitungen bekam Francken bei De Afspraak von Jonathan Holslag, Professor für internationale Politik an der Freien Universität Brüssel. Bezogen auf Zypern als Teil der EU sagte er: "Ich persönlich glaube, dass wir uns einer Verantwortung dort nicht entziehen können. Zypern ist schon im Visier des Iran. Da scheint es selbstverständlich, dass wir im östlichen Mittelmeer eine Rolle spielen sollten."

Belgisches Militär auch im weiteren Kriegsgebiet im Nahen Osten – auch das findet der Professor gut und nützlich. Wörtlich sagte er:
"Die Straße von Hormus wird zurzeit vom Iran blockiert, und das hat einen direkten Einfluss auf die Europäische Union. Dadurch werden wir – ob wir wollen, oder nicht – mit in den Krieg mit hineingezogen. Da geht es um europäische Interessen. Um die zu verteidigen, müssen wir defensiv in den Konflikt vor Ort eingreifen."

Kay Wagner

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