Zu Inhalt wechseln
  • BRF Nachrichten
  • BRF1
  • BRF2
  • Mediathek
  • Unternehmen
  • BRF1 Livestream
  • BRF2 Livestream
  • BRF Podcast
  • Wetter
  • Verkehr
  • iconfacebook-1
  • iconyoutube-1
  • instagram
  • linkedin2
BRF Nachrichten
  • Home
  • Regional
    • Alle Gemeinden
    • Amel
    • Büllingen
    • Burg-Reuland
    • Bütgenbach
    • Eupen
    • Kelmis
    • Lontzen
    • Raeren
    • St. Vith
  • National
  • International
  • Sport
    • Fußballergebnisse
  • Meinung
    • Kommentar
    • Presseschau
  • Kultur
    • Bücher
    • Kino
    • Kunst
    • Medien
    • Musik
  • BRF-Zeitreise
-

Das Halbfinale des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs für Cello

11.05.202613:09
  • Königin-Elisabeth-Wettbewerb
Königin Mathilde und der Präsident des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs Graf Yvan de Launoit
Königin Mathilde und der Präsident des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs Graf Yvan de Launoit (Bild: Dirk Waem/Belga)

Seit Samstagnacht steht fest, welche 24 Kandidaten den Sprung ins Halbfinale des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs für Cello geschafft haben. Dieser Wettbewerb gehört ja bekanntlich zu den renommiertesten weltweit und feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen.

Moderne Klänge gab es zur Genüge letzte Woche bei der ersten Runde des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs für Cello in Brüssel. Ursprünglich hatten sich 185 junge Talente für diesen renommierten Solisten-Wettstreit angemeldet, und 66 von ihnen waren im Januar ausgewählt worden, um in der vergangenen Woche im Kulturzentrum Flagey ihr Können unter Beweis zu stellen. Zwei Kandidaten mussten krankheitsbedingt noch absagen, somit blieben noch 64 Cellistinnen und Cellisten übrig, die um insgesamt 24 Halbfinalplätze wetteiferten.

Dazu hatten sie jeweils nur etwa 20 Minuten Zeit und mussten neben dem Werk "Lullaby" von der finnischen Komponistin Kaija Saariaho noch ein Werk mit Klavierbegleitung und eine Sonate von Luigi Boccherini interpretieren. Von Boccherini bis Saariaho, das deckt eine stilistische Bandbreite von mehr als 200 Jahren ab, eine ganz schöne Herausforderung für die jungen Musiker.

24 von ihnen haben jetzt also den Sprung ins Halbfinale geschafft. Dabei mussten natürlich gezwungenermaßen einige große Talente auf der Strecke bleiben, entweder, weil ihre Interpretation der Werke die Jury nicht überzeugen konnte, oder ganz einfach, weil andere eher den Geschmack der Juroren getroffen haben. Aber so ist es nun einmal bei Wettbewerben: Es gibt immer ein subjektives Element bei einer Jury-Entscheidung, und manchmal stimmt dieses nicht genau überein mit dem, was ein Zuhörer im Saal empfindet.

Zwei Halbfinal-Auftritte

Wie dem auch sei, den 24 Halbfinalisten wird bei einem der härtesten Musikwettbewerbe der Welt keine Pause gegönnt. In dieser Woche präsentieren die sechs Frauen und 18 Männer jeweils in zwei Auftritten ein völlig anderes Programm als in der Vorrunde.

Einmal spielen sie ein Rezital, also ein Programm mit Klavierbegleitung. Hierfür haben alle Kandidaten im Vorfeld des Wettbewerbs zwei verschiedene Programme mit freien Wahlwerken einstudiert. Die Jury hat ihnen erst vor wenigen Tagen mitgeteilt, welches der beiden Programme sie im Halbfinale aufführen sollen.

Außerdem gibt es für alle Teilnehmer ein Pflichtwerk, das eigens für dieses Halbfinale komponiert worden ist. Es heißt "Caffeine" und wurde geschrieben von dem Lütticher Komponisten Harold Noben. Dieses Werk erlebt also diese Woche in Flagey seine Weltpremiere, gespielt von der jungen Georgierin Anna Meipariani.

Beim zweiten Halbfinal-Auftritt präsentieren alle Kandidaten dann ein Cello-Konzert. Dabei können sie aus einem der drei vorgegebenen Concertos von Anton Kraft, Leopold Hofmann oder Michael Haydn wählen. Begleitet werden sie vom Orchestre Royal de Chambre de Wallonie unter der Leitung von Vahan Mardirossian.

Preisgeld und Instrument als Gewinn

Am kommenden Samstagabend, nach dem Auftritt des Deutschen Simon Tetzlaff, wird die Jury des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs bekannt geben, welche zwölf Cellistinnen und Cellisten ins Finale vorstoßen. Dort wartet dann eine noch größere Herausforderung, denn unter der Begleitung des Belgian National Orchestra müssen alle Kandidaten unter anderem ein zeitgenössisches Pflichtwerk vortragen, von dem sie erst eine Woche vor ihrem Final-Auftritt die Partitur erhalten. Sie müssen dieses schwierige Werk also in nur sieben Tagen einstudieren, eine enorme Herausforderung auch für etablierte Solisten.

Am Ende könnte es sich aber ganz besonders lohnen, denn der Sieger der diesjährigen Jubiläumsausgabe des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs wird neben seinem Preisgeld auch die Gelegenheit bekommen, vier Jahre lang auf einem äußerst wertvollen Instrument zu spielen, das einst dem legendären Cellisten Pablo Casals gehört hat.

Aber bis dahin werden die Teilnehmer des Wettbewerbs wohl noch viel Blut, Schweiß und Tränen vergießen und das Publikum herrliche Musik genießen dürfen.

Patrick Lemmens

Nach oben
  • Home
  • Regional
  • National
  • International
  • Sport
  • Meinung
  • Kultur
  • BRF-Zeitreise

Neuigkeiten zum BRF als Newsletter

Jetzt anmelden
Sie haben noch Fragen oder Anmerkungen?
Kontaktieren Sie uns!
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Kontakt
  • Barrierefreiheit
  • Cookie-Zustimmung anpassen

Design, Konzept & Programmierung: Pixelbar & Pavonet

Cookie Hinweis

Wir nutzen Cookies, um die Funktion der Webseite zu gewährleisten (essentielle Cookies). Darüber hinaus nutzen wir Cookies, mit denen wir User-Verhalten messen können. Diese Daten teilen wir mit Dritten. Dafür brauchen wir Ihre Zustimmung. Welche Cookies genau genutzt werden, erfahren Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Nur essentielle Cookies zulassen Alle Cookies zulassen
  • BRF1
  • BRF2
  • Mediathek
  • Unternehmen
  • Home
  • Regional
    • Alle Gemeinden
    • Amel
    • Büllingen
    • Burg-Reuland
    • Bütgenbach
    • Eupen
    • Kelmis
    • Lontzen
    • Raeren
    • St. Vith
  • National
  • International
  • Sport
    • Fußballergebnisse
  • Meinung
    • Kommentar
    • Presseschau
  • Kultur
    • Bücher
    • Kino
    • Kunst
    • Medien
    • Musik
  • BRF-Zeitreise
  • Wetter
  • Verkehr
  • iconfacebook-1
  • iconyoutube-1
  • instagram
  • linkedin2
  • BRF1 Livestream
  • BRF2 Livestream
  • BRF Podcast
Podcast
-