Internationale und regionale Künstler, große Ensembles und Orchester, aber auch kleine Formationen und Solokünstler - das Ostbelgienfestival setzt wieder auf Vielfalt. Um ein noch breiteres Publikum und vor allem mehr jüngere Menschen anzusprechen, bietet das Programm neben bewährten Konzerten auch zwei neue Formate an.
Für "Musikalische Begegnungen" konnte das Festival Dirk Van de Moortel gewinnen. Als erster Geiger des Belgischen Nationalorchesters ist er dem Ostbelgienfestival seit dessen Anfängen verbunden. Ihm liegt es besonders am Herzen, junge Künstler zu fördern. "Wir haben ihm diesen Auftrag gegeben, und er war sofort Feuer und Flamme", sagt Steven Gass, Geschäftsführer des Ostbelgienfestivals. "Er hat uns drei tolle Konzerte zusammengestellt, in denen wir Künstler entdecken können, die ihn geprägt haben oder die er geprägt hat."
Neu ist auch das Format "Abseits der Bühne - Musik im Gespräch". Dabei soll es in lockerer Atmosphäre um verschiedene musikalische Themen gehen. "Dieses Jahr wird es zum Beispiel einmal die italienische Oper sein oder der Königin-Elisabeth-Wettbewerb, der sein 75. Jubiläum feiert. Nach den Veranstaltungen gibt es Austausch und Dialog mit dem Publikum. Das ist uns sehr wichtig."
Zum ersten Mal ist das Ostbelgienfestival in allen neun Gemeinden der DG präsent. Neben Eupen und St.Vith sind auch kleinere Veranstaltungsorte dabei, wie die denkmalgeschützte St. Hubertuskirche in Weweler, die normalerweise geschlossen ist.
Insgesamt 30 Veranstaltungen bietet das Ostbelgienfestival in der kommenden Saison. Die Bandbreite reicht von einer Orgelpromenade über Gambenklänge in der Eifel bis hin zu Klangwelten aus Südamerika und einer skandinavischen Nacht. Den Auftakt macht am 14. März ein Kinder- und Familienkonzert.
Das komplette Programm und Tickets gibt es auf der Webseite des Ostbelgienfestivals.
Michaela Brück