Die Gastgeber erwischten einen Start nach Maß und münzten den ersten Angriff direkt in die Führung um. Maxime Dehopre bewahrte im Strafraum die Übersicht und brachte seine Mannschaft mit einem Schuss aus der Drehung bereits in der 1. Minute mit 1:0 in Führung. Die Antwort der Büllinger ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur sieben Minuten später fand die Offensive Sacha Henon, der nicht lange zögerte und den Ball mit seinem rechten Fuß in die untere linke Ecke setzte – 1:1.
Elsenborn zeigte sich vom Ausgleich unbeeindruckt und schlug seinerseits nur vier Minuten später zurück. Maxime Dehopre, der zuvor selbst getroffen hatte, setzte Kyllian Langer gekonnt in Szene. Dieser blieb vor Torhüter Yann Schumacher cool und schob den Ball sicher zur erneuten Führung ins Netz.
Büllingen wollte erneut schnell reagieren und kam zu zwei guten Möglichkeiten. In der 22. Minute landete ein Abschluss zunächst an der Latte, ehe Loris Langer einen Freistoß von Sascha Henon entschärfen konnte. Nach diesen vergebenen Chancen übernahm Elsenborn wieder das Kommando. Wie schon beim zweiten Treffer reichte ein langer Ball in die Spitze aus, um die Büllinger Defensive auszuhebeln. José Masset nutzte die Vorlage und versenkte den Ball souverän zum 3:1. Nur wenige Sekunden später hatte Masset sogar den vierten Treffer seiner Mannschaft auf dem Fuß. Sein Abschluss zählte allerdings nicht, da die Partie zuvor bereits unterbrochen worden war. Seine Bogenlampe landete zwar im Netz, doch der Treffer wurde nicht anerkannt.
Die Entscheidung fiel schließlich in der Schlussphase. Der eingewechselte Liam Melchior, der nach seiner Einwechslung eine starke Leistung zeigte, setzte sich auf der linken Seite durch und flankte gefährlich in den Büllinger Strafraum. Dort stand erneut José Masset goldrichtig und ließ den Ball zum 4:1 im Netz zappeln.
Mit seinem zweiten Treffer des Tages besiegelte Masset damit den klaren Heimerfolg. Die offensiv wenig überzeugenden Gäste aus Büllingen fanden keine Antwort mehr auf die Effizienz der Elsenborner und mussten sich letztlich geschlagen geben.
Paul Schmitz