Der Äthiopier Guye Adola hat am Sonntag zum zweiten Mal in seiner Karriere den Berlin-Marathon gewonnen. Er lief die 42,195 Kilometer in 2:02:50 Stunden und verbesserte damit seine persönliche Bestzeit um mehr als eine Minute.
Zweiter wurde sein Landsmann Gemechu Dida (2:03:19) vor David Geay (2:03:59) aus Tansania. Adola hatte in Berlin bereits 2021 gewonnen. Den Streckenrekord hält seit 2023 weiterhin Eliud Kipchoge mit 2:01:09 Stunden.
Bei den Frauen lag die Äthiopierin Tigst Assefa lange auf Weltrekordkurs, ehe sie in den letzten drei Kilometern mit Krämpfen zu tun hatte und ihr Tempo nicht halten konnte. Mit 2:11:04 Stunden erzielte sie dennoch die drittbeste Zeit der Geschichte, knackte den Weltrekord der mittlerweile wegen Dopings gesperrten Kenianerin Ruth Chepngetich aber nicht.
belga/vk