Grundstein für diese zwei Punkte und den gelungenen Auftritt vor den eigenen Fans war die Abwehrleistung in der ersten Hälfte. Die Gastgeber verteidigten tief an der eigenen Linie und ließen kaum Würfe über die Mitte zu. Nur über die Außenpositionen waren die Flamen wirklich gefährlich, doch hier war Torhüter Robin Schroif zur Stelle.
Die Stärke der Defensive nutzen die Eynattener, indem sie diese in schnelle Konter ummünzten. Durch diese zwei Komponenten rangen sie Pelt nieder und zogen zur Halbzeit bis auf acht Tore davon (19:11).
Nach dem Seitenwechsel waren sie weiterhin die bessere Mannschaft. Die Schwarz-Roten waren besonders zu Beginn des zweiten Durchgangs das bessere Team und erhöhten ihren Vorsprung auf 24:14 (35. Min). Die zweite Mannschaft von Super-Handball-League-Teilnehmer Sporting Pelt fand anschließend besser in die Begegnung und Lücken in der Defensive.
Der HCER blieb aber weiterhin die spielbestimmende Mannschaft. Das änderte sich auch nicht, als Noah Bartholemy mit einer Roten Karte der Partie verwiesen wurde - oder als sie aufgrund von Zeitstrafen nur noch an zwei Feldspielern auf der Platte standen. Pelt gelang es zwar, Eynattens Vorsprung zu verkleinern, richtig nah kamen sie jedoch nicht.
Grund dafür war auch Torhüter Robin Schroif, der mehrere Siebenmeter hielt und auch aus dem Spiel heraus mehrere Bälle parierte. Mit ihrem starken Torhüter im Rücken waren die Eynattener einfach besser als die jungen Flamen und brachten den Sieg sicher über die Bühne. Sie siegten mit 37:28 und sind in dieser Saison weiterhin unbesiegt.
Radio-Interview mit Robin Schroif im Player:

Paul Schmitz