Gewinner der 6 Heures Moto 2026 sind Peter Hickman und Jérémy Guarnoni vom Dunlop Test Team #37. Sie siegten zum zweiten Mal in Folge – mit deutlichem Vorsprung von zwei Runden. Platz zwei und drei gingen an Derous/Hoffmann bei MRP und Derous/MRP.
Für Patrick Thoussaint und das Pani-Team Ducati Aarschot sprangen die Top zwölf in der Gesamtwertung heraus, in der Klasse 1000-Am war das Platz vier.
Sehr wechselhafte Bedingungen mit vielen Safety-Car-Phasen sorgten für Kopfzerbrechen bei den Teams, was Reifen und Strategie anging. "Es war sehr kompliziert. Es hat mir aber Riesenspaß gemacht, weil ich sehr viele gute Zeiten gefahren bin. In einem Run hatte ich die zweitbeste Zeit von allen Fahrern - mit den Profis."
"Also für mich war es unterm Strich sehr gut, nur die Platzierung ... na ja. Mit einem homogeneren Team wäre mehr drin gewesen. Es fehlt nur noch ein zweiter Thoussaint, dann wäre es homogener. Und darauf bauen wir."
Bruder Marc Thoussaint hatte sich bei einem Sturz in Zolder am 18. Juni die Hand gebrochen und war eine Woche später operiert worden. Trotzdem erreichte das "T Racing Team" mit Ersatzfahrern den zweiten Gesamtrang in der Zolder Endurance Trophy. Marc Thoussaint war beim Rennen in Francorchamps als Koordinator dabei und hofft, nächste Saison wieder dabei zu sein.
Lux-Moto und Wildthing nicht im Ziel
Das Yamaha-Team Lux-Moto Racing mit Stig Dupuis, Raphaël Franzen und Gauthier Ferro lag zwischenzeitlich auf Podiumskurs und kurz vor Ende auf Platz vier in der Klasse 1000-Am. In der letzten Runde dann das Aus: Dupuis rutschte von der Strecke. "Zu viel Attacke. Wir hatten ausgerechnet, dass wir noch an Platz drei herankommen können. Aber es war nicht möglich. Ich möchte mich beim ganzen Team entschuldigen."
Für Wildthing Racing und Bruno Weynand, Michael Weynand und Sébastien Chavanne war schon die Rennvorbereitung turbulent verlaufen mit einem Motorschaden im freien Training und einem Sturz von Chavanne im Qualifying. Trotzdem erreichte die Mannschaft Startplatz 24. Michael Weynand, der seit über zehn Jahren nicht mehr in Francorchamps am Start war, hat nichts verlernt. "Die Strecke hat sich zwar ein bisschen verändert, aber ich habe nur zwei Runden gebraucht, dann ging es wieder", lacht Weynand.
"Leider hatten wir Pech. Ich bin den Start gefahren, aber nach acht oder zehn Runden sind die Fußrasten abgebrochen und ich musste wieder an die Box. Nur ne Kleinigkeit, aber wir haben zwei oder drei Runden verloren. Ziel ist sowieso: Spaß haben und ankommen." Daraus wurde nichts: Nach einem Sturz von Chavanne musste auch Wildthing Racing aufgeben.
Katrin Margraff


















