Im Streit um den WM-Investorendeal bereitet die UEFA ein Strafverfahren gegen FIFA-Präsident Infantino vor. Im Mittelpunkt steht der Vorwurf der kriminellen Misswirtschaft.
Infantino hatte milliardenschwere Pläne mit US-Investoren für die Vermarktung der Fußball-WM vorgelegt. Nach Protesten aus Europas Fußballspitze zog er die Pläne zurück.
Infantino will im März 2027 erneut für das FIFA-Präsidentenamt kandidieren. Einen aussichtsreichen Gegenkandidaten hat die UEFA bislang nicht präsentiert.
Ein mögliches Verfahren müsste in der Schweiz stattfinden. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, droht Infantino laut UEFA eine Haftstrafe.
dpa/vk