Im Vergleich zum 4:1-Auftakterfolg gegen Jong Genk gab es bei der AS Eupen eine Änderung in der Startelf. Für Amadou Keita rückte Kevin Nadje in die Basis. Die zahlreichen mitgereisten Eupen-Fans verpassten allerdings den Spielbeginn. Grund dafür war ein Stau auf dem Hinweg.
Eupen wurde in der fünften Minute erstmals brandgefährlich. Nach einer Hereingabe von Nuhu von der linken Seite klärte Andreas Spegelaere vor Kikas in höchster Not zur Ecke. Im Gegenzug prüfte Romeo Mabanza Eupens Schlussmann Marco Hiller. Kurz darauf ließ die Eupener Hintermannschaft Maxime Pau gewähren. Dessen flachen Schuss konnte Hiller in Volleyball-Manier entschärfen.
Eupen zeigte phasenweise ein ordentliches Kombinationsspiel. Nach einer Viertelstunde handelte sich Lokerens Van Aerschot die erste Gelbe Karte der Partie ein. Der anschließende Freistoß von Delaurier-Chaubet landete allerdings in der Mauer. In der 21. Minute unterlief Eupens Nadje ein katastrophaler Rückpass, der genau bei Lokerens Stürmer Mabanza landete. Hiller bügelte den Fehler jedoch aus. Kurz darauf gab es eine Ecke für Lokeren von der rechten Seite. Mazouz setzte den Ball am zweiten Pfosten ins Eupener Seitennetz. Im Gegenzug kam Eupen erneut zu einer guten Möglichkeit. Lokerens Schlussmann Vervacke konnte Nuhus Schuss parieren.
Es entwickelte sich ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Als Nächstes versuchte sich Mazouz mit einem flachen Schuss, den Hiller zur Ecke klärte. Danach nahm die Zahl der Torchancen zunächst etwas ab. In der 41. Minute flog Llocis Schuss über das Eupener Tor. Kurz darauf gingen die Hausherren jedoch in Führung. Nach einer schön einstudierten Freistoßvariante beförderte Lloci den Ball zum 1:0 in die Maschen. Es war Eupens zweiter Gegentreffer in dieser Saison und zugleich der erste Rückstand. Bis zur Pause änderte sich daran nichts.

Christophe Ramjoie
