Bis Mitte August muss Steve Darcis seine Auswahl treffen für das Duell gegen Österreich Mitte September in Wien. Es geht um nicht weniger als die Qualifikation für die besten acht Teams, an der im vergangenen Jahr Belgien und Österreich teilnahmen. Belgien schied erst im Halbfinale gegen Gastgeber Italien aus.
Im Moment gilt Belgien als viertstärkste Mannschaft im Herrentennis. Insofern seien die Belgier sogar leicht favorisiert, sagt Steve Darcis, der das Aufeinandertreffen mit den Österreichern aber nicht auf die leichte Schulter nimmt.
Mit Zuversicht erfüllt ihn, dass mit Alexander Blockx (aktuelle ATP-Platzierung Rang 33), Zizou Bergs (ATP 34) und Raphaël Collignon (ATP 37) gleich drei belgische Spieler in den Top 40 der Tennis-Weltrangliste stehen. Darcis kann es selbst kaum fassen. Er weiß aber auch, dass es gilt, davon zu profitieren und voranzukommen.
Steve Darcis hat als Trainer seinen Anteil daran. Und er tut zum Schein etwas beleidigt, dass sein Schützling Raphaël Collignon ihn mit Rang 37 nun schon überflügelt habe. Darcis selbst hatte es in seiner Laufbahn bis auf Weltranglistenplatz 38 geschafft.
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Stephan Pesch