Ein besonderes Zeichen setzte das Event durch seine inklusive Ausrichtung: Drei Rollstuhlfahrer wurden von Begleitpersonen über die Strecke begleitet, zudem nahm eine sehbehinderte Läuferin teil. Damit wurde das Motto der Veranstaltung eindrucksvoll mit Leben gefüllt.
Organisator und Emdygo-Gründer Andy Emonts zog ein positives Fazit. "Ich sehe überall ganz viel Lächeln und ganz große strahlende Gesichter. Da wird einem ganz warm ums Herz", sagte er. Auch wenn er im Vorfeld auf noch etwas mehr Teilnehmer gehofft hatte, überwog die Freude über die gelungene Erstauflage. "Für den ersten Lauf ist das trotzdem ganz gut. Wenn ich die Teilnehmer sehe, haben wir schon erreicht, was wir wollten."
Besonders bewegt zeigte sich Emonts, als er über die Bedeutung der Inklusion sprach. "Da werde ich ganz emotional, wenn ich darüber nachdenke. Nicht nur ich, sondern auch das gesamte Komitee, der Verein und alle ehrenamtlichen Helfer haben viel Herzblut in diese Veranstaltung gesteckt."
Für die Zukunft ist die Richtung klar vorgegeben. Der Lauf soll künftig alle zwei Jahre stattfinden und weiter wachsen. Dabei bleibt der Grundgedanke unverändert. "Die Inklusion soll im Mittelpunkt stehen. Davon werden wir nicht abweichen", betonte Emonts.
Neben dem sportlichen Geschehen trugen zahlreiche Helfer sowie ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm zum Erfolg der Veranstaltung bei. Entsprechend fiel das Schlussfazit des Organisators aus: "Jeder war mit Herzblut dabei und hatte ein Lächeln im Gesicht. Genau das wollten wir erreichen."
Die Premiere von "Zusammen ins Ziel" hat damit gezeigt, wie Sport Menschen zusammenbringen kann – unabhängig von ihren Voraussetzungen.
Radio-Interview mit Andy Emonts im Player:
Christophe Ramjoie








