Das wallonische Finale der U18-Handballfrauen bot das ewige ostbelgische Derby zwischen der KTSV Eupen und dem HC Eynatten-Raeren. Die Eupenerinnen gingen als Favoritinnen in die Partie, nachdem sie die vorangegangenen Duelle jeweils deutlich für sich entschieden hatten.
Im Hexenkessel von Visé konnten die von Françoise Kück trainierten Eynatterinnen jedoch als Erste ihre Nervosität ablegen und sich früh gegen die Eupenerinnen absetzen. Die Reinertz-Sieben erwies sich vor der für ein Jugendfinale beeindruckenden Kulisse als zu unpräzise im Abschluss. Eynatten-Raeren zog bis zur Pause auf 14:10 davon.
Die U18-Frauen der KTSV Eupen schienen zu Beginn der zweiten Halbzeit lanciert und kamen schnell zum 14:14-Ausgleich. Die Eynatten-Raerenerinnen bewahrten jedoch einen kühlen Kopf und ließen Eupen nicht die Kontrolle über die Partie übernehmen. Stattdessen behaupteten sie ihrerseits die Spielkontrolle und zogen am Ende dank eines 25:22-Erfolgs gegen die KTSV ins Landesfinale ein.
Christophe Ramjoie

