Houthalen erwischte zunächst den besseren Start und ging mit 1:0 in Führung. Erst nach siebeneinhalb Minuten gelang Lou Peters der erste Eupener Treffer.
In der Folge übernahmen die Ostbelgier zunehmend die Kontrolle. Hugo Rodado erzielte in der 13. Minute die erste Eupener Führung zum 5:4, ehe Simon Bock nur 30 Sekunden später auf 6:4 erhöhte. Houthalen reagierte mit einer Auszeit, kämpfte sich anschließend aber wieder heran. Bis zur 20. Minute blieb die Begegnung ausgeglichen.
Dann setzte sich Eupen entscheidend ab: Mit einer starken Phase bauten die Schwarz-Weißen ihren Vorsprung bis zur 27. Minute auf vier Treffer aus (13:9). Einen großen Anteil daran hatte Torhüter Max Schunck, der mit mehreren Paraden verhinderte, dass Houthalen noch einmal näher herankam. Simon Bock traf kurz vor der Pause zum 14:10, ehe Martin Massat eine Minute vor dem Seitenwechsel den 15:10-Halbzeitstand markierte. Zwar eroberten die Eupener 16 Sekunden vor der Sirene noch einmal den Ball, ein weiterer Treffer gelang jedoch nicht mehr. Der direkte Klassenerhalt war zu diesem Zeitpunkt zum Greifen nah.
Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase der zweiten Halbzeit baute Thomas Mormont den Eupener Vorsprung in der 37. Minute erstmals auf sieben Treffer aus (19:12). Kreasa Houthalen erhöhte daraufhin das Risiko und nahm bei eigenem Ballbesitz den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Feld. Mit dieser offensiveren Variante kämpften sich die Limburger noch einmal bis auf zwei Tore heran.
Doch die Zeit spielte zunehmend für die Ostbelgier. Rund zehn Minuten vor Schluss verkürzte Houthalen erneut auf vier Treffer Rückstand und sorgte damit noch einmal für Spannung. In dieser kritischen Phase übernahm Thomas Mormont Verantwortung und traf zum wichtigen 26:21. Kurz darauf verhinderte Max Schunck mit einer starken Fußabwehr, dass die Partie noch einmal kippen konnte. Lou Peters sorgte anschließend mit dem Treffer zum 27:21 für die Vorentscheidung.
Am Ende setzte sich die KTSV Eupen verdient mit 33:26 durch und sicherte sich damit den direkten Klassenerhalt.
Radio-Interviews mit Damian Kedziora und Max Schunck im Player:
Christophe Ramjoie