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-

Doppelsieg für BMW und WRT bei Sechs-Stunden-Rennen von Spa

09.05.202620:3009.05.2026 - 23:05
  • Motorsport
  • Spa-Francorchamps
Der BMW #20 im Raidillon
Der BMW #20 gewinnt die Sechs Stunden von Spa-Francorchamps (Bild: Fabrizio Boldoni/DPPI/FIA WEC)

WRT hat Motorsport-Geschichte geschrieben und den ersten Sieg für BMW in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) eingefahren. Nach einer turbulenten Schlussphase feierte das Lütticher Team dank einer mutigen Strategie und einer fehlerfreien Mannschaftsleistung beim Heimspiel sogar einen doppelten Erfolg.

Der langersehnte Premieren-Sieg für BMW und das Team WRT: Robin Frijns, René Rast und Sheldon Van der Linde haben im BMW #20 die Sechs Stunden von Spa gewonnen. Das Schwesterauto #15 von Kevin Magnussen, Raffaele Marciello und Dries Vanthoor machte daraus einen Doppelsieg.

WRT setzte auf Risiko - und das zahlte sich aus. "Wir haben für die Nummer 20 eine etwas andere Strategie gewählt. Wir haben zeitversetzt gestoppt, um freie Fahrt und ein leichtes Auto zu haben. René Rast hat einen fantastischen Stint hingelegt und uns in Führung gebracht", fasst Teamchef Vincent Vosse die Taktik zusammen.

"Das hätten wir uns nicht erträumen können: unser erster Sieg, direkt ein Doppelsieg und das hier zu Hause. Außerdem übernehmen wir die Führung in der Weltmeisterschaft", so Vosse. "Wir haben vier Jahre hart dafür gearbeitet, das ist jetzt die Belohnung für die ganze Mannschaft, alle Ingenieure und Mechaniker, aber auch für alle Menschen, die seit der Gründung von WRT 2010 dabei waren."

Platz drei ging an den Ferrari #50. Kurz vor Schluss schob sich Tom Gamble noch an Kamui Kobayashi vorbei und sicherte dem Aston Martin #007 (Tincknell/Gamble) den vierten Platz vor dem Toyota #7 (Conway/Kobayashi/De Vries). Der Ferrari #83 von Ye/Kubica/Hanson fuhr auf Platz sechs.

Stoffel Vandoorne, Paul Di Resta und Nick Cassidy landeten im Peugeot #73 auf Platz sieben vor dem Genesis #17 von Lotterer/Derani/Jaubert. Damit fährt Genesis bei seinem zweiten WM-Rennen in die Punkte. Der Cadillac #12 hatte lange mit um die Spitze gekämpft, musste sich aber mit Platz neun begnügen. Der zweite Toyota #8 schloss die Top Ten ab. Für Siegkandidat Alpine reichte es nur zu Platz elf und zwölf vor dem zweiten Genesis.

In der LMGT3-Klasse ging der Sieg an den McLaren #10 vom Team Garage59 mit Antares Au, Thomas Fleming und Marvin Kirchhöfer vor dem Aston Martin #27 und dem Porsche #92. Maxime Martin im Mercedes #61 von Iron Lynx wurde Zehnter. Der Lexus #78 von Tom Van Rompuy kam nicht ins Ziel.

Loïc Duval im Peugeot im Raidillon, das Foto zeigt die Zuschauer auf der großen Tribüne im Vordergrund
Erste Runde der Sechs Stunden von Spa: Im Raidillon liegt noch Loïc Duval im Peugeot vorn (Bild: Andrea Lorenzina/DPPI/FIA WEC)
Der Unfall von Alex Riberas im Aston Martin 009 war der letzte in der ereignisreichen Schlussphase des Rennens
Der Unfall von Alex Riberas im Aston Martin 009 war der letzte in der ereignisreichen Schlussphase des Rennens (Bild: Fabrizio Boldoni/DPPI/FIA WEC)

Vor allem die letzten beiden Rennstunden hatten es in sich. Erst traf es den Peugeot #94, der von der Pole gestartet war und zwei Renndrittel lang auf Podiumskurs lag. Eine Fünf-Sekunden-Strafe wegen eines Fehlers beim Boxenstopp entpuppte sich dann als das kleinste Problem. In den Combes drehte sich Matteo Cressoni im Mercedes LMGT3 #79 vor der Nase von Malthe Jakobsen, der nicht mehr ausweichen konnte und den Peugeot #94 abstellen musste.

Bei einem weiteren Unfall schoss Esteban Masson, Teamkollege von Tom Van Rompuy, am Steuer des Lexus #78 den Ferrari #51 von Alessandro Pier Guidi in der Source-Kurve ab. Direkt nach dem anschließenden Safety Car gab es den nächsten Unfall, diesmal geriet Alex Riberas im Aston Martin 009 auf der Kemmel-Geraden aufs Gras und drehte sich einmal quer über die Strecke in die Mauer.

Die verschiedenen Safety-Car-Phasen spielten vor allem BMW in die Karten. Der BMW #20 und der BMW #15 fanden sich an der Spitze des Feldes wieder und brachten den Doppelsieg ins Ziel.

"Heute hat wirklich alles gepasst"

Damit hat BMW den ersten Sieg in der Langstrecken-WM in der Tasche. "Unbeschreiblich, das kann man nicht wirklich in Worte fassen. Ich habe es noch gar nicht realisiert, weil es gerade erst passiert ist", sagt René Rast. "Es freut mich extrem fürs Team WRT, auch für BMW. Es sind so viele Leute im Hintergrund, die permanent daran arbeiten und immer wieder irgendwie Dämpfer gekriegt haben. Mal war es eine Strafe, mal war es ein Crash, dann war die Pace nicht da, es war immer irgendwas. Und heute hatten wir ein ganz sauberes Rennen und auch die Pace, das Rennen zu gewinnen. Wir hatten eine gigantische Strategie, ein gigantisches Auto, super Teamwork. Also heute hat wirklich alles gepasst."

Rast war nur von Startplatz elf ins Rennen gegangen. Das hat das Team aber trotzdem zu seinem Vorteil genutzt. "Wir hatten die Strategie, ein Auto reinzuholen und den Boxenstopp quasi zu verkürzen, um als Erster vor allen anderen rauszufahren. Der Tank war dann nur halb oder dreiviertel voll - also weniger Gewicht und du bist schneller, außerdem im 'clean air' ohne Autos vor dir. Das hat mir dann 20, 30 Sekunden Vorsprung gegeben vor den anderen. Und die haben wir durchgezogen."

"Dann kommen Situationen mit Safety Car oder Virtual Safety Car, in solchen Momenten musst du natürlich die richtigen Entscheidungen treffen mit Reifen und Treibstoff, auch wann welches Auto stoppt. Und das hat das Team heute einfach gigantisch gelöst. Wenn man nach drei Jahren noch keinen Sieg eingefahren hat, steigt der Druck. Und von dem her war der Sieg jetzt wirklich Balsam für die Seele."

Dries Vanthoor im BMW #15 hatte nicht mehr an ein gutes Resultat geglaubt, nachdem er etwa zur Hälfte des Rennens bei einem Überholmanöver mit dem Ferrari #51 aneinandergeraten war und sich in den Combes von der Strecke gedreht hatte. Durch die turbulente Schlussphase kam es dann aber anders. "Als der mich herumgedreht hat, habe ich gedacht: Das Rennen ist vorbei. Podium ist jetzt nicht mehr drin. Aber ein, zwei Safety Car später waren wir dann wieder dabei."

"Wir haben das Auto schon sehr verbessert, zwar nicht im Qualifying, aber im Rennen. Der Doppelsieg bedeutet nicht, dass jetzt Feierabend ist, wir müssen natürlich weiter arbeiten. Trotzdem konnte das Erfolgserlebnis zu keinem besseren Moment kommen als jetzt und hier in Spa. Wir haben gezeigt, dass wir es können. Das war der erhoffte Schritt vorwärts und jetzt machen wir noch 20 Jahre weiter", lacht Vanthoor.

Katrin Margraff

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