Für Bertrand Thieffry, Geschäftsführer des Bades, war es selbstverständlich, die Veranstaltung zu unterstützen und das Bad kostenlos zur Verfügung zu stellen. "In der Gruppe hatten schon verschiedene andere Zentren diese Special Olympics unterstützt. Dass sie nun hier in der Region stattfinden, finde ich eine ganz tolle Initiative, die ich sehr gerne unterstütze", erklärt er.
Die Organisation bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich. "Für die Infrastruktur ist das schon eine große Belastung", sagt Thieffry. Vor allem die Abstimmung mit den Organisatoren sei ungewohnt. "Wir geben die volle Kontrolle im Innenbereich in externe Hände. Da ist man ein bisschen fremdbestimmt im eigenen Haus."
Dennoch soll das Sportereignis nicht hinter verschlossenen Türen stattfinden. Auch Zuschauer von außerhalb sollen die Möglichkeit bekommen, die Wettbewerbe zu verfolgen. Da es im Inneren keine großen Tribünen gibt, setzt das Bad auf alternative Lösungen. "Wir versuchen alles möglich zu machen, dass man vom Bistro oder vom Terrassenbereich die Spiele sehen kann", so Thieffry. Ziel sei es, möglichst viele Menschen aus der Region für das Event zu begeistern.
Beste Voraussetzungen herrschen auch im Becken selbst. Erst in der vergangenen Woche wurde im Wetzlarbad der große Frühjahrsputz abgeschlossen. "Wir haben unsere Infrastruktur 'on point' gebracht und konnten sogar einen Tag früher öffnen als erwartet", berichtet der Geschäftsführer. Nun sei man bereit für die Special Olympics - und vielleicht auch für den einen oder anderen Rekord in Eupen.
Radio-Interview mit Bertrand Thieffry im Player:
Christophe Ramjoie