Die neue Laufinitiative "GE läuft" der Tageszeitung GrenzEcho stößt in Eupen auf großes Interesse. Bereits drei Mal hat das kostenlose Laufangebot stattgefunden – jedes Mal mit knapp 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Hinter dem Projekt steht unter anderem Carsten Lübke, Online-Redakteur beim GrenzEcho. Die Idee entstand aus Erfahrungen mit Laufgruppen in Brüssel, wo Lübke lebt und selbst seit Jahren aktiv läuft.
Gemeinsam mit Kollegen entstand der Wunsch, ein ähnliches Konzept auch in Ostbelgien umzusetzen. Das Prinzip von "GE läuft" ist bewusst einfach gehalten: Gelaufen werden zweimal fünf Kilometer in einem sogenannten "Social Pace". Dabei steht nicht die Geschwindigkeit im Vordergrund, sondern das gemeinsame Erlebnis.
Das Tempo ist so gewählt, dass sich die Teilnehmer während des Laufens unterhalten können. "Es geht nicht darum, besonders schnell zu sein, sondern Menschen zusammenzubringen", erklärt Lübke. Viele würden sonst alleine laufen. Durch das Angebot könnten neue Kontakte entstehen. Auch nach dem sportlichen Teil spielt die Geselligkeit eine wichtige Rolle. Im Anschluss treffen sich viele Teilnehmer noch auf ein Getränk. So soll der soziale Charakter der Initiative zusätzlich gestärkt werden.
Die positive Resonanz nach den ersten drei Veranstaltungen bestätigt die Organisatoren. Deshalb soll "GE läuft" zunächst in Eupen weiter wachsen. Bis zum Ende des Sommers wollen die Verantwortlichen die Community vor Ort festigen.
Langfristig ist geplant, das Konzept auch auf weitere Gemeinden in Ostbelgien auszuweiten. Erste Gespräche dazu könnten im Herbst beginnen. Statt wöchentlicher Termine setzen die Organisatoren bewusst auf einen monatlichen Rhythmus. So soll jede Ausgabe von "GE läuft" etwas Besonderes bleiben.
Radio-Interview mit Carsten Lübke im Player:
Christophe Ramjoie