Wout van Aert hat die 123. Ausgabe von Paris-Roubaix gewonnen und sich damit nach Mailand-Sanremo das zweite „Radsport-Monument“ seiner Karriere gesichert.
Der Fahrer von Visma-Lease a Bike setzte sich im Velodrom von Roubaix in einem Zweier-Sprint gegen Weltmeister Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) durch. Jasper Stuyven (Soudal-Quick Step) belegte den dritten Platz.
Der 31-jährige Van Aert feierte damit den 52. Erfolg seiner Profikarriere. Er tritt die Nachfolge des Niederländers Mathieu van der Poel an, der die letzten drei Ausgaben gewonnen hatte, sich aber diesmal mit Platz vier begnügen musste.
Das Rennen Paris-Roubaix der Frauen hat die deutsche Straßenrad-Meisterin Franziska Koch gewonnen. Im Velodrom von Roubaix bezwang die 25-Jährige die Niederländerin Marianne Vos im Sprint. Die französische Tour-de-France-Siegerin Pauline Ferrand-Prévot komplettierte das Podium. Lotte Kopecky folgte auf Rang vier.
Zum ersten Mal wurde das Frauenrennen am selben Tag wie das der Männer ausgetragen. Die Frauen kamen etwa zwei Stunden nach den Männern ins Ziel.
belga/dpa/sp/sh